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Bücher zum »Billionaire Boys Club«

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Sachbücher (englisch)

Sue Horton: Billionaire Boys Club (1990)

Porträt eines Soziopathen: Das Buch konzentriert sich vor allen Dingen auf die Person Joe Hunt.

Billionaire Boys Club (True Crime Library)

Amazon-Preis: EUR 47,81

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0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

 

Randall Sullivan: The Price of Experience: Power, Money, Image, and Murder in Los Angeles (1996)

Sullivan bettet den Kriminalfall Joe Hunt und das Phänomen »Billionaire Boys Club« in eine detaillierte Schilderung des Zeitgeists der 1980er Jahre ein.

 

Sachbücher (deutsch)

Die folgenden zwei Bücher auf Deutsch beschäftigen sich zwar nicht mit dem »Billionaire Boys Club«, berichten aber über andere bekannte Finanzskandale derselben Epoche.

Douglas Frantz: Mr. Diamond. Der Insider-Skandal von Wall Street (1991)

Dennis Levine war ein Experte für Firmenfusionen und Aufkäufe angeschlagener Unternehmen. Daneben war er in einen Insiderhandel-Skandal an der Wall Street verstrickt. Levine war einer der realen Vorbilder für die Figur Gordon Gekko in dem Film »Wall Street« von Oliver Stone.

Mr. Diamond. Der Insider- Skandal von Wall Street.

Amazon-Preis: EUR 0,65

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4.6 out of 5 stars (3 Kundenrezensionen)

 

James B. Stewart: Club der Diebe (1994)

Der Junk-Bond-Hype in den 1980er entpuppte sich als ähnliche Blase wie die New-Economy-Hysterie zur Jahrtausendwende. „Club der Diebe“ gibt Einblicke in die Welt der Investmentbanker und deren Umfeld. Die Hauptfiguren sind Martin Siegel, Ivan Boesky und Mike Milken – die amerikanischen Börsenstars der damaligen Zeit.

Club der Diebe

Amazon-Preis: EUR 37,00

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4.0 out of 5 stars (7 Kundenrezensionen)

 

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(5) Die Prozesse

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Joe Hunt wurde erneut verhaftet. Die Eltern seiner Freundin holten ihn auf Kaution raus und ließen ihn für die Dauer des Prozesses bei sich wohnen. Joe Hunt gab vor Gericht an, mittellos zu sein. Das Gericht stellte ihm Arthur Barens als Pflichtverteidiger zur Seite. Die Mordfälle Ron Levin und Hedayat Eslaminia kamen in zwei getrennten Verfahren zur Verhandlung.

Die Verteidigungsstrategie, für die sich Arthur Barens im Fall Ron Levin entschied, war simpel. Es gab keine Leiche. Es gab sogar ein Ehepaar, das behauptete, Levin nach seinem angeblichen Verschwinden gesehen zu haben. Das würde seiner Meinung nach reichen, um bei den Geschworenen einen begründeten Zweifel hervorzurufen. Weiterlesen →

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(4) Die To-do-Liste

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Les Zoeller, zuständiger Beamter der Mordkommission, reagierte zunächst skeptisch auf die Anschuldigungen der May-Brüder. Zoeller konnte angesichts der Indizien, die sie vorlegten, ja noch nachvollziehen, dass Joe Hunt im großen Stil Anlagebetrug begangen hatte. Aber Mord? Nach den Schilderungen der Brüder May hatte Zoeller eher den Eindruck gewonnen, dass Hunt ein gewohnheitsmäßiger Lügner und Aufschneider war.

Doch als Zoeller die Datenbank nach Ron Levin überprüfte, stellte er fest, dass Levins Vater zwei Wochen zuvor Vermisstenanzeige für seinen Sohn gestellt hatte. Die Polizei war der Anzeige wegen Levins Vorstrafen bisher nicht nachgegangen. Die Beamten der Vermisstenfahndung glaubten, dass Levin mal wieder ein krummes Geschäft gedreht habe und untergetaucht sei. Zoeller telefonierte mit Levins Vater, der sich ernsthaft Sorgen um seinen Sohn machte. Der Vater erklärte sich einverstanden, dass sich Zoeller in Levins Haus umschaute. Weiterlesen →

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(3) Hedayat Eslaminia

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Der Mord hatte Joe Hunt nicht das erhoffte Geld eingebracht, die finanziellen Probleme waren drückender denn je. Zwei Wochen nach der Ermordung von Ron Levin lernte Hunt Reza Eslaminia kennen. Ein Mitglied des »Bllionaire Boys Club« hatte den jungen Mann zu einer der Partys angeschleppt. Reza Eslaminia war fasziniert vom Lifestyle der Yuppie-Bande. Da wollte er dazugehören. Er prahlte damit, dass sein Vater ein reicher Sack sei, der sich im Iran mit Opiumhandel eine goldene Nase verdient habe.

Hedayat Eslaminia, Rezas Vater, war iranischer Staatsbürger, dem die Vereinigten Staaten politisches Asyl gewährt hatten. Er galt als Vertrauter des ehemaligen Schahs von Persien und war nach der Machtübernahme von Ayatollah Khomenei aus dem Iran geflohen. Joe Hunt reichten diese Informationen. Er witterte eine Lösung für seine Probleme. »Project Sam« war geboren. Hunt gab seinen Verbrechen nun Codenamen, als handle es sich um eine Militäroperation. Weiterlesen →

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(2) Ron Levin

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Ron Levin war in Los Angeles bekannt wie ein bunter Hund. Sein Markenzeichen war ein grüner Rolls Royce, in dem er täglich durch Beverly Hills fuhr. Er war Stammgast in den teuersten Restaurants. Und er mischte ständig bei einer Vielzahl von Geschäften mit. Ron Levin war jedoch auch bekannt dafür, dass er wegen Betrug und Diebstahl mehrfach im Knast gelandet war. Er war alles andere als ein seriöser Geschäftsmann.

Für Joe Hunt war diese dunkle Vergangenheit der ausschlaggebende Grund, sein Glück bei Levin zu versuchen. Er glaubte, leichtes Spiel mit dem Ex-Knacki zu haben. Der Mann würde Angst davor haben, nochmals mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Hunt würde ein Druckmittel besitzen, mit welchem er dem Mann drohen konnte, falls er lästig wurde. Weiterlesen →

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Der »Billionaire Boys Club« – Joe Hunt

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Anfang der 1980er Jahre zieht Joe Hunt mit dem »Billionaire Boys Club« einen gewaltigen Anlagebetrug auf. Die Kinder reicher Eltern bilden seine Drückerkolonne. Er blendet sie mit Statussymbolen, einem Yuppie-Lifestyle und pseudo-philosophischem Geschwurbel. Über allem steht der Profit. Dafür geht Joe Hunt sogar über Leichen. Und das ist bei ihm nicht bloß als Redensart zu verstehen.

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