Band 5

Hugo Friedländer „Interessante Kriminalprozesse“

 

Band 5 mit sechs Fällen:

  • Dr. Blaubart: Ein vorbestrafter Arzt heiratet eine wohlhabende Frau. Die Frischvermählte stirbt auf der Hochzeitsreise. Die Todesursache bleibt unklar. Der Doktor lässt die Leiche verbrennen. Wenige Tage später taucht er mit einer gefälschten Vollmacht bei der Hausbank seiner verstorbenen Frau auf, um ihr Konto zu plündern. Die Bänker benachrichtigen die Polizei.
  • Prinzipien billig wie Brombeeren: Der Justizminister von Oldenburg nimmt an illegalen Glücksspielen teil. Das behauptet zumindest die örtliche Tageszeitung. Sie beruft sich auf Zeugen. Daraufhin ermittelt der Staatsanwalt – gegen die Zeitung. Wie die Verhandlung ergibt, haben sich auch viele Staatsanwälte und Richter an den verbotenen Spielen beteiligt. Ist angesichts dieser Verfilzung ein fairer Prozess überhaupt möglich?
  • Das bumsfidele Seniorenstift: Elise von Heusler eilt der Ruf voraus, Haare auf den Zähnen zu haben. Die resolute Frau leitet in München ein Altersheim für die gehobene Gesellschaft. Eines Tages behauptet eine Pflegerin, die Oberin habe sie vergiften wollen. Nun sieht sich die Heimleiterin plötzlich mit einer Mordanklage konfrontiert, in deren Gefolge weitere Peinlichkeiten aus dem Seniorenstift an die Öffentlichkeit dringen.
  • Das Duell: Ein gehörnter Ehemann duelliert sich mit seinem Nebenbuhler. Der Gatte zieht dabei den Kürzeren und stirbt. Selber schuld? Oder handelt es sich um Totschlag beziehungsweise Mord? Vor Gericht wird über das Für und Wider eines alten Brauchs gestritten.
  • Mord am Mönchsee – Nachspiel: In einer Kneipe gerät ein Schriftsetzer in Streit mit anderen Gästen. Das Geschehen eskaliert. Mehrere Kunden prügeln den Mann zu Tode. Später berufen sie sich darauf, der Tote sei Jude gewesen und habe sie mit Sprüchen über den ungeklärten Mord an Ernst Winter provoziert. Reicht das, um einen Totschlag zu rechtfertigen? In der aufgeheizten Stimmung jener Zeit ist alles denkbar.
  • Die Travestie-Show: Zwei Hofdamen ordern bei einem Juwelier in Potsdam Schmuck im Wert von 1.500 Mark. Einem zufällig anwesenden Polizisten kommt die Sache komisch vor. Er überprüft die beiden Damen. Dabei stellt sich heraus, dass es sich in Wahrheit um Männer in Frauenkostümen handelt. Haben sich die beiden eine raffinierte Betrugsmasche ausgedacht? Oder sind sie bloß willenlose Opfer ihrer Triebe?

 

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