Dorothea Blankenfeld: Die verhängnisvolle Reise der Gold-Braut

Aquarell von junger Frau in Kutsche, im Hintergrund fährt eine weitere Kutsche auf einer Straße (1809)

Dorothea Blankenfeld steigt 1809 in eine Kutsche, die sie von Dresden nach Augsburg bringen soll. Ihr Ziel ist Wien, wo sie ihren Verlobten heiraten will. Doch ihre Reisebegleiter sinnen während der Fahrt nur darauf, wie sie der jungen Frau ihre wertvolle Mitgift entreißen können. Es beginnt eine Höllenfahrt durch Süddeutschland.

Doppelmord am Anhalter Bahnhof: Ein grausiges Geheimnis im Keller

Aquarell eines Mannes mit Hut und Schnurrbart (Porträt). Im Hintergrund der Anhalter Bahnhof in Berlin um 1900. Rechts die Vitrine eines Schuhgeschäfts.

Berlin, 1897. Die Polizei findet in der jetzigen Stresemannstraße die Leichen zweier Hausbesitzerinnen. Für heutige Berlinbewohner vielleicht überraschend: Die Frauen fallen nicht dem Mietwucher zum Opfer. Der Mörder hat es auf ihr beachtliches Vermögen abgesehen. Ein Tatverdächtiger ist schnell ausgemacht. Doch er taucht unter. Die Hatz beginnt.

Der Fall Oberstleutnant Roos: Raubmord in Mönchengladbach

Aquarell eines wohlhabenden Mannes mittleren Alters um 1900 im Deutsche Kaiserreich

Mönchengladbach, 1905. Oberstleutnant Roos ist durchaus wohlhabend, aber bewahrt kaum Bargeld in seinem Haus auf. Seine Mörder meinen, es besser zu wissen. Die Verbrecher sind völlig gewöhnliche Menschen, ohne Vorstrafen, eher gut beleumundet. Mit einer Eiseskälte sondergleichen misshandeln und zerstückeln sie ihr Opfer und gehen anschließend zur Tagesordnung über, als sei nichts geschehen.

Karl Rudolf Hennig: Mord am Wannsee

Aquarell von Karl Rudolf Hennig (Porträt)

1905 lockt Karl Rudolf Hennig einen jungen Kellner unter falschem Vorwand an den Wannsee und ermordet ihn. Wenig später wird seine spektakuläre Flucht über die Dächer Berlins zum Stadtgespräch im Deutschen Kaiserreich.

Thomas Rücker: Der Axtmörder aus Altona

Aquarell von Thomas Rücker in einem Zugabteil, im Hintergrund der alte Bahnhof Hamburg-Flottbeck

Kurz, knapp, schmerzvoll. Zwei Fremde in einem Bahnabteil. Der eine haut dem anderen mit dem Beil die Rübe ein. Der Stoff, aus dem die Albträume jedes Bahnreisenden gestrickt sind. Ein Stück Alltagskriminalität aus dem öffentlichen Nahverkehr in Hamburg anno 1906.