Anna Marie Hahn: Die Giftmorde der Arsenwitwe von Cincinnati

Tuschezeichnung von Anna Maria Hahn (Porträt)

Die Deutsche Anna Marie Hahn aus dem bayerischen Füssen ist 1938 die erste Frau, die im US-Bundesstaat Ohio hingerichtet wird. Sie verzockt ihr Geld bei Pferderennen. Als ihr die Spielschulden über den Kopf wachsen, erschleicht sie sich das Vertrauen alleinstehender, älterer Männer und ermordet mindestens vier von ihnen.

Andrew Urdiales: Die Mordserie am Wolf Lake

Tuschezeichnung von Andrew Urdiales (Porträt 1997)

Als Andrew Urdiales 1997 seine Verbrechen gesteht, kann die Polizei zwei ungelöste Mordserien und einen rätselhaften Mord klären, bei denen niemand Zusammenhänge vermutet hat. Doch elf lange Jahre fliegt der ehemalige US-Marine unter dem Radar aller Ermittlungsbehörden hindurch. Kommissar Zufall muss erst etwas nachhelfen, damit die Fälle gelöst werden.

Aileen Wuornos: Die Mordserie am Highway

Tuschezeichnung von Serienmörderin Aileen Wuornos

In den Jahren 1989 und 1990 tötet Aileen Wuornos entlang der Highways in Florida sieben Männer. Die Mordserie schockiert Amerika. Wer ist sie? Eine Amazone auf dem Kriegspfad gegen die Männer? Ein wahnsinniges Monster? Oder nur ein weiterer Soziopath, der aus purer Mordlust tötet?

Richard Ramirez: Der Night Stalker von Los Angeles

Tuschezeichnung von Richard Ramirez (Porträt)

1985 macht sich in Los Angeles Panik breit. Ein Einbrecher schlüpft nachts in die Vorstadthäuser, tötet die Männer, vergewaltigt deren Frauen, hinterlässt satanistische Symbole. Richard Ramirez vergreift sich an Teenagern wie Seniorinnen, nutzt mal Pistolen, mal eine Machete als Tatwaffe. Seine unorthodoxe Vorgehensweise lässt die Fahnder lange im Dunkeln tappen.

Zodiac Killer: Lake Herman Road und Blue Rock Springs

Tuschezeichnung von Phantombild des Zodiac Killer

Der Zodiac-Killer ist der fleischgewordene Albtraum jeder Ermittlungsbehörde. Seine Opfer sind scheinbar willkürlich gewählt. Bei jeder Tat verwendet er eine andere Waffe. Obendrein verschickt er zahlreiche Briefe, in denen er die Polizei verhöhnt und eine gesamte Großstadt terrorisiert. Das schlimmste Detail ist jedoch: Der Täter kann nie gefasst werden.

Frankford Slasher: Das Phantom von Philadelphia

Tuschezeichnung vom Frankford Slasher nach Phantombild

Zwischen 1985 und 1990 fallen in Philadelphia vermutlich neun Frauen einem bis heute nicht gefassten Serienmörder zum Opfer. Alle Spuren laufen in der „Golden Bar“ im Stadtteil Frankford zusammen.

Fritz Honka: Der Fanta-Korn-Killer von St. Pauli

Tuschebild von Fritz Honka (Porträt)

Die Polizei kommt dem Serienmörder Fritz Honka durch einen Hausbrand auf die Spur, der die verwesten Leichenteile von vier Frauen freilegt. Der unscheinbare Nachtwächter hat sich seine Opfer in den Trinkerhöllen von St. Pauli gesucht, wo sie niemand vermisst. Die Presse verklärt den grenzdebilen Säufer zum »Blaubart von Mottenburg«.

John Wayne Gacy: Pogo, der Killer-Clown

Tuschezeichnung von John Wayne Gacy (Porträt)

John Wayne Gacy ist Unternehmer, politisch und ehrenamtlich engagiert. So tritt er als »Pogo der Clown« auf Kinderstationen von Krankenhäusern auf. Doch der vermeintliche Saubermann versteckt nicht nur im übertragenen Sinne einige Leichen im Keller.

Albert Fish: Die Jagd nach dem Vampir von Brooklyn

Tuschezeichnung von Albert Fish

Gäbe es ein Casting-Format namens »Die Hölle sucht den Super-Bastard«, stünde der Sieger vorzeitig fest: Albert Fish. Die Dinge, die er Kindern angetan hat, sind so unfassbar grausam, dass sich die Geschworenen weigern, jedes seiner Geständnisse für wahr zu erachten. Ein Albtraum aus den vermeintlich »Goldenen 1920ern«.

Ed Gein: Der Mad Butcher von Plainfield

Tuschezeichnung von Ed Gein (Porträt)

Norman Bates aus »Psycho«, Buffalo Bill aus »Das Schweigen der Lämmer« und Leatherface aus »Das Kettensägenmassaker« haben ein gemeinsames reales Vorbild – Ed Gein. Der unscheinbare Gelegenheitsarbeiter mit deutschen Vorfahren aus einem Dorf in Wisconsin fertigt Suppenschüsseln, Lampenschirme und Hemden aus Knochen und Haut seiner Opfer.

Boston Strangler: Eine rätselhafte Mordserie

Tuschezeichnung von Albert DeSalvo (Porträt 1965)

Die Presse tauft ihn den »Boston Strangler«. Zwischen Juni 1962 und Januar 1964 erdrosselt er vermutlich dreizehn Frauen, die jüngste 20, die älteste 85 Jahre alt. Dann endet die Mordserie abrupt. Trotz großen Fahndungsaufwands tappt die Polizei im Dunkeln. 1965 meldet sich Albert DeSalvo bei den Behörden und behauptet, der gesuchte Serienkiller zu sein. Bis heute ist umstritten, ob DeSalvo tatsächlich jener berüchtigte »Boston Strangler« war.

Andrew Cunanan: Der Mörder von Gianni Versace

Tuschezeichnung von Andrew Cunanan

Andrew Cunanan führt ein Leben in Saus und Braus als Liebhaber älterer, reicher Männer. Mit 27 Jahren ist der Lack ab beim selbst ernannten »American Gigolo«. Der deprimierte Cunanan beschließt, sich an den Männern zu rächen, die ihn fallen gelassen haben. Das letzte Opfer der Mordserie ist sein großes Idol: der weltberühmte Designer Gianni Versace.

Carroll Cole: Der angekündigte Serienmörder

Tuschezeichnung von Carroll Cole (Porträt)

Carroll Edward Cole tötete von 1971 bis 1980 14 Frauen. Das Ungewöhnliche an diesem Fall: Bevor er den ersten Mord beging, wandte er sich mehrfach an die Behörden. Er verspüre den Drang, Frauen zu töten und zu vergewaltigen, und wisse sich nicht zu helfen. Tragischerweise fühlte sich keiner der angesprochenen Polizisten, Richter und Psychiater für Coles Hilfeschrei verantwortlich.

Harvey Glatman: Der Glamour Girl Slayer

Tuschezeichnung von Harvey Glatman (Porträt)

Harvey Glatman, auch als »Lonely Hearts Killer« oder »Glamour Girl Slayer« bekannt, ist vermutlich der erste Serienmörder, der seine Verbrechen in allen Einzelheiten mit einer Fotokamera dokumentierte. Nicht nur deshalb wirkt Glatman wie der Prototyp bekannterer Serienverbrecher wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer und Edmund Kemper.

Jeffrey Dahmer: Der Kannibale von Milwaukee

Tuschezeichnung von Jeffrey Dahmer (Porträt)

Jeffrey Dahmer ist ein Wunschkind und wächst in behüteten Familienverhältnissen heran. Nichtsdestotrotz entwickelt sich der schüchterne und intelligente Junge zu einem Serienmörder, dessen Verbrechen die Welt schockieren. Er betäubt seine männlichen Opfer und bohrt ihnen Löcher ins Hirn, »um sich einen willenlosen Sex-Zombie zu erschaffen«, wie Dahmer es ausdrückt. Als das nicht funktioniert, tötet er sie, vergewaltigt ihre Leichen, zerstückelt sie und isst schließlich das Fleisch.

Gary Heidnik: Das Horrorhaus von Philadelphia

Tuschezeichnung von Gary Heidnik (Porträt)

Was Josefina Rivera am 24. März 1987 den Polizeibeamten erzählte, klang unglaublich. Sie beschrieb völlig irre Geschichten, die von Kellerverliesen, Ketten, Foltern, Vergewaltigung, Tod, Kannibalismus und Hundefutter handelten. Aber als die Polizisten das Haus von Gary Heidnik in der 3520 North Marshall Street betraten, sprengte die Realität jegliche Vorstellungskraft – das war ein wahrgewordener Albtraum der allerübelsten Sorte.

Edmund Kemper: Der Co-ed Killer von Santa Cruz

Tuschezeichnung von Edmund Kemper (Porträt)

Edmund Kemper galt als »Vorzeige-Serienkiller«. Alle Ermittler zeigten sich beeindruckt von seiner Intelligenz, seinem freundlichen Wesen, seiner Offenheit und seiner fast schon analytischen Einsicht in seine Verbrechen. Kempers Taten zeichneten ein anderes Charakterbild. Getrieben von einem unbändigen Hass auf Frauen empfand er Vergnügen am Manipulieren und Quälen seiner Opfer, die er über ihren Tod hinaus wieder und wieder demütigte.

Elisabeth Wiese: Die Engelmacherin von St. Pauli

Tuschezeichnung von Elisabeth Wiese (Porträt)

Mindestens fünf Säuglinge. Vielleicht auch sechzehn. Darunter das eigene Enkelkind. Im Küchenofen verbrannt. Oder als Paket verschnürt in die Elbe geschmissen. Das sind die Verbrechen, derer man Elisabeth Wiese aus St. Pauli im Oktober 1904 vor einem Hamburger Gericht anklagt. Ihr Motiv: die pure Geldgier.

Ted Bundy: Die Mordserie in Washington

Tuschezeichnung von Ted Bundy (Porträt)

Ted Bundy war so etwas wie Amerikas schlimmster Albtraum. Überdurchschnittlich intelligent, Akademiker, überzeugter Republikaner, gut aussehend und charismatisch. Mit anderen Worten: Der perfekte Schwiegersohn. Der vermeintlich perfekte Schwiegersohn zog es aber vor, die attraktiven, gebildeten Töchter aus der weißen Mittelschicht zu vergewaltigen und reihenweise zu töten, statt sie zu heiraten.

Gary Ridgway: Der Green River Killer von Seattle

Tuschezeichnung von Gary Ridgway (Porträt)

Im Juli 1982 beginnt in der Umgebung von Seattle eine der fürchterlichsten Mordserien in der Geschichte der USA. Ihr fallen mindestens 49 junge Frauen zum Opfer. Erst zwanzig Jahre später gelingt es der Polizei, den Täter zu überführen.

David Berkowitz: Son of Sam und die Mordserie in New York

Tuschezeichnung von David Berkowitz (Porträt)

David Berkowitz‘ Mordserie erreicht im Sommer 1977 ihren Höhepunkt. Dieser soll für immer in die Geschichte der Stadt New York als »Summer of Sam« eingehen. Im Jahr zuvor hat die unheimliche Mordserie begonnen, deren Opfer entweder junge Frauen oder Pärchen sind. Der Täter greift seine Opfer immer nachts an und erschießt sie auf offener Straße mit einem Revolver der Marke .44 Bulldog Charter Arms. Die Presse tauft das Phantom deshalb zunächst auf den Namen ».44 Caliber Killer«.

Rodney Alcala: Der Dating Game Killer

Tuschezeichnung von Rodney Alcala (Porträt)

Rodney Alcala wird 1979 angeklagt, die 12-jährige Robin Samsoe entführt und ermordet zu haben. Rodney Alcalas Berufung gegen das Urteil löst eine jahrzehntelange Prozesslawine aus, die weitere grausame Verbrechen ans Tageslicht bringen soll. Bis heute konnten ihm insgesamt sieben Morde nachgewiesen werden. Die tatsächliche Opferzahl aber, so befürchten Ermittler, könnte weitaus höher liegen.

Charles Albright: Der Eyeball Killer von Dallas

Tuschezeichnung von Charles Albright (Porträt)

Charles Albright gilt als Serienmörder, obgleich er lediglich wegen eines einzigen Mordes verurteilt wurde. Im Winter 1990/1991 fand die Polizei in Dallas, Texas, im Abstand weniger Monate drei Frauenleichen, die auffällige Gemeinsamkeiten aufwiesen. Alle drei arbeiten als Prostituierte, werden mit einem Colt Kaliber .44 Magnum erschossen und den Leichen fehlen die Augäpfel.