Doppelmord am Anhalter Bahnhof: Ein grausiges Geheimnis im Keller

Aquarell eines Mannes mit Hut und Schnurrbart (Porträt). Im Hintergrund der Anhalter Bahnhof in Berlin um 1900. Rechts die Vitrine eines Schuhgeschäfts.

Berlin, 1897. Die Polizei findet in der jetzigen Stresemannstraße die Leichen zweier Hausbesitzerinnen. Für heutige Berlinbewohner vielleicht überraschend: Die Frauen fallen nicht dem Mietwucher zum Opfer. Der Mörder hat es auf ihr beachtliches Vermögen abgesehen. Ein Tatverdächtiger ist schnell ausgemacht. Doch er taucht unter. Die Hatz beginnt.

Karl Rudolf Hennig: Mord am Wannsee

Aquarell von Karl Rudolf Hennig (Porträt)

1905 lockt Karl Rudolf Hennig einen jungen Kellner unter falschem Vorwand an den Wannsee und ermordet ihn. Wenig später wird seine spektakuläre Flucht über die Dächer Berlins zum Stadtgespräch im Deutschen Kaiserreich.

Wilhelm Voigt: Hauptmann von Köpenick

Zeichnung von Wilhelm Voigt, Hauptmann von Köpenick, nach Polizeifoto

1906 marschiert ein angeblicher Hauptmann mit zehn Soldaten ins Rathaus von Köpenick, verhaftet Bürgermeister und Kassenwart und raubt die Stadtkasse. Hinter der legendären „Köpenickiade“ steckt der vorbestrafte Schuhmacher Wilhelm Voigt – und eine der größten Blamagen des preußischen Obrigkeitsstaates.