Al Capone: Aufstieg und Fall von »Scarface«

Noir-inspired ink illustration of Al Capone portrait (mug shot)

Es ist bereits 100 Jahre her, dass Al Capone als mächtigster Mafiapate der USA galt. Dennoch ist sein Name bis heute praktisch jedermann geläufig. Der rasante Aufstieg des kleinen Mannes aus einfachen Verhältnissen und seine mörderischen Machtkämpfe mit verfeindeten Verbrechersyndikaten in Chicago lassen Capone zum Inbegriff des modernen Gangsters werden.

Der Krieg von Castellammare: Geburtsstunde der US-Mafia

Zeichnung von Giuseppe Masseria (Porträt)

Der Krieg von Castellammare 1930/31 markiert den endgültigen Übergang von herkömmlicher Bandenkriminalität hin zum organisierten Verbrechen in den USA. Die damaligen Revierkämpfe zwischen verschiedenen Mafiagruppierungen in New York wirken sich bis in die Gegenwart aus. Seinerzeit entwickeln sich die grundlegenden Strukturen der Syndikate, die deren Macht bis heute sicherstellen.

Jimmy Hoffa und die Mafia: Das Rätsel seines Verschwindens

Zeichnung von Jimmy Hoffa (Porträt, 1971)

Jimmy Hoffa galt einst als mächtigster Gewerkschaftsführer der Vereinigten Staaten und pflegte enge Beziehungen zur amerikanischen Mafia. Als Hoffa 1975 spurlos verschwindet, beginnt einer der berühmtesten Kriminalfälle der US-Geschichte. Die Ermittler sind sich ziemlich einig, wer die Täter sind. Doch von der Leiche fehlt bis heute jede Spur.

Lufthansa-Raub 1978: Der legendäre Mafia-Coup

Zeichnung von Henry Hill (Porträt nach Polizeifoto)

Beim Überfall auf ein Lufthansadepot auf dem New Yorker JFK-Flughafen stehlen die Täter 1978 die größte Summe, die bis dato bei einem Raub in den USA erbeutet wurde. Die Freude über den Coup währt kurz. Fast alle Tatbeteiligten sterben einen gewaltsamen Tod. Die wenigen Überlebenden enden im Gefängnis oder Zeugenschutzprogramm.

Valentinstag-Massaker: Das Blutbad der Chicago-Mafia

Zeichnung im Noir-Stil: Mehrere tote Männer liegen vor einer Mauer in einer Autowerkstatt. Rekonstruktion des Valentintags-Massaker nach Tatortfotos.

Sieben Tote, kaltblütig hingerichtet in einer Garage – das Massaker am St. Valentinstag 1929 markiert den blutigen Höhepunkt der jahrelangen Kämpfe um die Vormachtstellung zwischen verfeindeten Gangstersyndikaten in Chicago. Der Auftraggeber scheint festzustehen, das eigentliche Ziel des Anschlags ebenso. Aber die Täter sind bis heute unbekannt geblieben.