Categotry Archives: Jimmy Hoffa

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(6) Was ist mit der Leiche von Jimmy Hoffa geschehen?

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Manchmal beschleicht einen das Gefühl, dass die Suche nach Jimmy Hoffas Leiche inzwischen nur noch als Running Gag für Spielfilme und Fernsehserien taugt. Selbst die eigentliche Ermittlungsarbeit verkommt mitunter zum Klamauk. Ein Beispiel: 2006 meldete sich der 75-jährige Donovan Wells bei den Behörden. Der Mann war für die Polizei kein unbeschriebenes Blatt. Er hatte einige Vorstrafen wegen Handels mit Marihuana. Weiterlesen →

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(5) Ein tödlicher Plot

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1961 plagte sich Anthony Provenzano mit einem aufmüpfigen Schatzmeister der Transportarbeitergewerkschaft herum. Anthony Castellito arbeitete für den Teamster-Ortsverein von Union City, den Provenzano als seine persönliche Melkkuh betrachtete. Castellito war ein kleingeistiges Gewerkschaftsarschloch durch und durch, wie »Tony Pro« meinte. Der Typ funkte ständig dazwischen, meldete Bedenken an und versaute damit die einträglichen Geschäfte, die Provenzano über den Laden abwickelte. Castellito musste verschwinden. Weiterlesen →

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(4) Jimmy Hoffas gefährlicher Ehrgeiz

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Am 14. Februar 1970 drehte eine Propellermaschine ihre Runden über dem Staatsgefängnis in Lewisburg, Pennsylvania. Der kleine Flieger hatte ein großes Banner im Schlepptau, auf dem zu lesen war: »Happy Birthday, Jimmy!« Jimmy Hoffas Freunde ließen sich nicht lumpen. Sie gratulierten dem gefallenen Gewerkschaftsboss, der inzwischen seit fünf Jahren in Haft saß, standesgemäß zum 57. Geburtstag. Hoffa erhielt obendrein noch Hunderte von Glückwunschkarten und Briefen. Sie kamen meist von ihm nach wie vor treu ergebenen Gewerkschaftsmitgliedern und -funktionären.

Nach all den Tiefschlägen der vergangenen Jahre waren Hoffa wenigstens noch seine loyalen Freunde geblieben. Die Hoffnung war trügerisch. Für viele einfache Arbeiter war Jimmy Hoffa zwar immer noch ein Held. Aber die Führungskader der Gewerkschaft und die Mafia, die mehr denn je die Fäden innerhalb der Transportarbeitergewerkschaft zog, empfanden das gänzlich anders. Sie freuten sich insgeheim, dass Jimmy Hoffa kaltgestellt war. Weiterlesen →

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(3) Jimmy Hoffa und Robert F. Kennedy

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1959 war Robert F. Kennedy Gast in einer bekannten Talkshow des amerikanischen Fernsehens. Sein Bruder John F. Kennedy bereitete sich gerade auf die Präsidentschaftskandidatur vor, die ihn 1960 ins Weiße Haus führen sollte. Da erklärte Bobby Kennedy einem Millionenpublikum haarklein, wie eine kleine Kaste von Männern die öffentlichen Kassen ausplünderte und zu einem Staat im Staat heranwuchs, zu einer echten Bedrohung für die amerikanische Gesellschaft. Bobby Kennedy beließ es nicht bei ein paar diffusen Andeutungen. Er nannte Ross und Reiter: Johnny Dio, Tony »Ducks« Corallo und Jimmy Hoffa.

Das war schon ein starkes Stück. Auch wenn die Meinungsfreiheit in den USA traditionell ein hohes Gut ist – Menschen im Fernsehen als Verbrecher zu bezeichnen, war eine riskante Angelegenheit. Vor allen Dingen, wenn diese Männer so einflussreich und gefährlich waren wie Corallo und Hoffa. Der Auftritt sagte viel über Bobby Kennedys Sendungs- und Selbstbewusstsein aus. Das war ein Mann, der sich auf einem Kreuzzug wähnte: gegen die Mafia im Allgemeinen und gegen Jimmy Hoffa im Besonderen. Weiterlesen →

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(2) Jimmy Hoffa und die Mafia

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Jimmy Hoffa wurde 1913 in Brazil, Indiana, geboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater arbeitete als Bergmann und verstarb an einer Lungenkrankheit, als Jimmy Hoffa noch ein Kind war, woraufhin die übrige Familie 1924 nach Detroit zog. Hoffa ging mit 14 Jahren von der Schule ab und suchte sich eine Arbeit. Die Familie war auf den Verdienst angewiesen. Interessanterweise war Hoffa jedoch niemals in seinem Leben als Lastkraftfahrer tätig, obwohl sein Name immer in einem Atemzug mit der Transportarbeitergewerkschaft genannt werden sollte. Von Hause aus war Jimmy Hoffa eigentlich Lagerarbeiter bei einer Lebensmittelkette. Weiterlesen →

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Der Tag, als Jimmy Hoffa verschwand

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Am 30. Juli 1975 stand sich Jimmy Hoffa auf einem Parkplatz in Bloomfield Township, Michigan, die Beine in den Bauch. Der einst mächtige Gewerkschaftsboss war stinkwütend. Er war um 14.00 Uhr zum Essen im »Machus Red Fox« verabredet gewesen. Vor dem Gebäude des Restaurants wartete er nun seit einer Viertelstunde vergeblich auf die beiden Männer, die er treffen wollte. Jimmy Hoffa hasste Unpünktlichkeit. Unpünktlichkeit empfand er als Respektlosigkeit ihm gegenüber. Und in Sachen Respekt ließ Hoffa nicht mit sich spaßen. Weiterlesen →