Berühmte Mordfälle

 

Übersicht

 

Andrew Cunanan - Der Versace-Mörder

Andrew Cunanan führt ein Leben in Saus und Braus als Liebhaber älterer, reicher Männer. Mit 27 Jahren ist der Lack ab beim selbst ernannten »American Gigolo«. Der deprimierte Cunanan beschließt, sich an den Männern zu rächen, die ihn fallen gelassen haben. Das letzte Opfer der Mordserie ist sein großes Idol: der weltberühmte Designer Gianni Versace. Weiterlesen

Ann Marie Burr - Die Sturmnacht

Die achtjährige Ann Marie Burr verschwindet am 31. August 1961 spurlos aus ihrem Elternhaus in Tacoma. Die Umstände ihres Verschwindens sind rätselhaft und können nie zufriedenstellend aufgeklärt werden. 25 Jahre später erhält der Vermisstenfall neue Brisanz, als Serienmörder Ted Bundy unter Tatverdacht gerät. Ist Ann Marie Burr sein erstes Opfer gewesen? Weiterlesen

Arlis Perry - Mord in Stanford

Die Elite-Uni Stanford im kalifornischen Silicon Valley ist wohl einer der letzten Plätze auf Erden, an dem man schwarze Messen, Menschenopfer und rätselhafte Morde erwarten würde. Der Mordfall Arlis Perry weist aber all diese Merkmale auf und beschäftigt seit vierzig Jahren die Gemüter, weil er nach wie vor ungeklärt ist. Am 12. Oktober 1974 fand man inmitten der Memorial Church, … Weiterlesen

Der O. J. Simpson-Fall

Worum ging es vordergründig im O. J. Simpson-Fall? Mord an einer jungen Frau und ihrem männlichen Begleiter, der möglicherweise ihr Liebhaber war. Tatverdächtiger: der Ex-Mann der Getöteten. Mordmotiv: Extreme Eifersucht. Solch eine tragische Geschichte schaffte es in den Tageszeitungen von Los Angeles normalerweise nur in die Rubrik »Vermischtes«. Im Fall O. J. Simpson wurde daraus eine Jahrhundert-Story. Weiterlesen

Der zersägte Oberstleutnant Roos

Mönchengladbach, 1905. Oberstleutnant Roos ist durchaus wohlhabend, aber bewahrt kaum Bargeld in seinem Haus auf. Seine Mörder meinen, es besser zu wissen. Die Verbrecher sind völlig gewöhnliche Menschen, ohne Vorstrafen, eher gut beleumundet. Mit einer Eiseskälte sondergleichen misshandeln und zerstückeln sie ihr Opfer und gehen anschließend zur Tagesordnung über, als sei nichts geschehen. Weiterlesen

Der »Billionaire Boys Club« – Joe Hunt

Anfang der 1980er Jahre zieht Joe Hunt mit dem »Billionaire Boys Club« einen gewaltigen Anlagebetrug auf. Die Kinder reicher Eltern bilden seine Drückerkolonne. Er blendet sie mit Statussymbolen, einem Yuppie-Lifestyle und pseudo-philosophischem Geschwurbel. Über allem steht der Profit. Dafür geht Joe Hunt sogar über Leichen. Und das ist bei ihm nicht bloß als Redensart zu verstehen. Weiterlesen

Elizabeth Short – Die »schwarze Dahlie«

Den Tatort hat man nie gefunden. Wo sich Elizabeth Short zwischen dem 9. und 15. Januar 1947 aufgehalten hat, weiß man nicht. Alles, was von ihr übrig bleibt, ist ein furchtbar zugerichteter Leichnam, den ihr Mörder inmitten eines Neubaugebiets in Los Angeles drapiert. Und viele Geschichten und Legenden, die sich bis heute um die Person Elizabeth Short alias die »Schwarze … Weiterlesen

Evelyn Hartley

Die 15-jährige Evelyn »Evie« Hartley aus La Crosse (Wisconsin) hatte am Abend des 24. Oktober 1953 einen Job als Babysitter bei der Familie Rasmussen angenommen. Viggo Rasmussen war Dozent am La Crosse State College und wollte gemeinsam mit seiner Frau ein Footballspiel der Collegemannschaft besuchen, das jährlich zu Ehren der ehemaligen Universitätsangehörigen ausgerichtet wurde. Das Haus der Rasmussen befand sich … Weiterlesen

Georgia Weckler

Die 8-jährige Georgia Weckler wurde zuletzt am 1. Mai 1947 gegen 15.30 Uhr in der Nähe der elterlichen Farm in Fort Atkinson, Wisconsin, gesehen. Eine Nachbarin hatte sie von der Oakland Center Schule in ihrem Auto mitgenommen und an der Einfahrt zu ihrem Elternhaus abgesetzt. Von dort hatte Georgia allerdings noch einen Fußweg von rund 750 Metern bis zum Farmgebäude … Weiterlesen

Karl Rudolf Hennig - Mord am Wannsee

Es gibt ja Zeitgenossen, die behaupten, Schadenfreude sei ein rein deutsches Vergnügen. Als Beweis führen sie gerne an, dass in anderen Sprachen gar kein Begriff für diese spezielle Art des Frohsinns existiere. Das Englische etwa habe sich gleich beim Deutschen bedienen müssen, um diesen wunderlichen Gemütszustand adäquat benennen zu können. Nun ja. Ich habe da so meine Zweifel, ob die … Weiterlesen

Lizzie Borden schnappte sich 'ne Axt …

Erschlug Lizzie Borden ihren reichen Vater und die Stiefmutter kaltblütig mit einer Axt? War eine wohlerzogene Tochter aus gutem Hause, die an der Sonntagsschule unterrichtete und regelmäßig die Kirche aufsuchte, zu solch einem Verbrechen überhaupt in der Lage? Über diese Frage stritt 1893 die gesamte Öffentlichkeit in den Vereinigten Staaten. Weiterlesen

Thomas Rücker – Der Axtmörder aus Altona

Kurz, knapp, schmerzvoll. Zwei Fremde in einem Bahnabteil. Der eine haut dem anderen mit dem Beil die Rübe ein. Der Stoff, aus dem die Albträume jedes Bahnreisenden gestrickt sind. Ein Stück Alltagskriminalität aus dem öffentlichen Nahverkehr in Hamburg anno 1906. Weiterlesen

»Helter Skelter« – Charles Manson und Family

Vier niedergemetzelte Leichen in einem Haus in L.A., darunter Sharon Tate, hochschwangere Ehefrau des Filmregisseurs Roman Polanski. Aber das Massaker am Cielo Drive ist nur Teil eines Bürgerkriegs-Szenarios, das die durchgeknallten Anhänger des selbst ernannten Gurus Charles Manson befolgen. »Helter Skelter« ist der Stoff, aus dem amerikanische Albträume gewebt sind. Weiterlesen

 

 

7 Responses to Berühmte Mordfälle

  1. Heidrun Barth

    Hallo Herr Deis,
    ich bin ein absoluter Fan von Ihnen und wollte an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön sagen. Ich habe die Todesmeile und Aug um Aug
    verschlungen großes Kompliment für diese Bücher. Mich würde mal interessieren wieviel Zeit sie für die Fertigstellung von Todesmeile
    investiert haben. Herzlichen Dank auch für die Downloads von Friedländer eine super Idee von Ihnen. Da ich ein Fan von True Crimes bin habe ich diese Gelegenheit natürlich gleich genutzt. Bin schon gespannt auf Ihr nächstes Buch. Ein gutes Gelingen.
    Ein schönes und entspanntes Wochenende wünscht Ihnen
    Heidrun Barth

    • Richard Deis Post author

      Hallo Frau Barth,

      Ihr Lob finde ich natürlich große Klasse, das hat mich sehr gefreut. Haben Sie vielen Dank!

      Was die Produktionszeit betrifft: Ich habe von August 2012 bis Oktober 2013 an dem Roman gearbeitet, allerdings mit größeren Unterbrechungen. Zusätzlich habe ich schon mal 2004 oder 2005 ein rund hundertseitiges Manuskript für einen Dokumentarfilm verfasst (der nie realisiert wurde).

      Von August 2012 bis Januar 2013 liefen die Vorarbeiten: Durchackern des Quellenmaterials, Gliederung des Buchs, Zusammenfügen der Informationen zu einem rohen Entwurf. Ab Februar 2013 habe ich dann richtig geschrieben. Der erste Teil ging recht flott von der Hand und brauchte lediglich sechs Wochen.

      Der zweite Teil war im Rückblick der schlimmste. Da sind bestimmt drei Monate draufgegangen. War halt viel „abstrakter“ Kram. Wie war die Green River Task Force aufgestellt? Wie ging sie methodisch vor? Dazu die ganzen politischen Ränkespiele, Polizeipolitik etc. Ich muss zugeben, dies präzise, aber dennoch irgendwie anschaulich zu vermitteln, ist mir schwergefallen. Der dritte Teil mit immerhin rund 180 DIN A4-Seiten Umfang wiederum war rasend schnell erledigt: 3 Wochen Schreiben + 6 Wochen Vorarbeit.

      Mit Hugo Friedländer wünsche ich Ihnen viel Spaß, den halte ich wirklich für eine Entdeckung. Klar, hier und da wirkt die Sprache etwas antiquiert, aber die Bücher sind nichstdestotrotz gut lesbar. Vor allen Dingen die Schilderung der Prozesse ist teilweise sehr spannend. Meine Empfehlung: Die erste Geschichte in Band 4 – der Mord an der kleinen Lucie Berlin. Fand ich wirklich packend. In manchen Momenten urkomisch, in anderen Augenblicken abgrundtief traurig.

      Ansonsten bin ich guter Hoffnung, dass ich in den kommenden Wochen wieder selber für Nachschub in Sachen True Crime sorge. Mein aktuelles Projekt ist die Geschichte von David Berkowitz alias „The Son of Sam“. Da arbeite ich gerade mit Hochdruck dran und habe den Großteil des Rohentwurfs fertig. Auf dieser Seite finden Sie auch schon mal eine Zusammenfassung des Falls. Wenn Sie sich die Spannung nicht kaputtmachen wollen, müssen Sie sich noch ein paar Wochen gedulden.

      Auf meiner Autorenseite habe ich zwar ein Buch über den Serienmörder Rodney Alcala angekündigt, da belasse ich es aber – vorerst – bei einer ausführlichen Zusammenfassung, die ich ebenfalls auf dieser Seite veröffentlicht habe. Ich muss mal in den kommenden Tagen die Ankündigungen auf meiner Autorenseite entsprechend ändern.

      Diese True-Crime-Seite hier, auf der Sie die Hugo-Friedländer-Bücher gefunden haben, werde ich jetzt auch kontinuerlich mit ausführlichen Artikeln über mehr oder weniger berühmte Kriminalfälle erweitern. Das wird so etwas wie meine Bastelstube für zukünftige Bücher. Allerdings werde ich nur einen Teil der vorgestellten Fälle zu längeren Erzählungen ausbauen. Der Vorteil ist, dass ich an dieser Stelle auch Bilder, Karten, Videos etc. einbauen kann.

      Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein schönes Wochenende, mit herzlichen Grüßen
      Richard Deis

  2. Petra Frank

    Ich freue mich bereits auf neue Bücher von Ihnen. Weiter so! Vielen Dank.
    Die Green River Teile waren sehr lesenswert.
    Habe das Buch gekauft (kindle) und innerhalb weniger Tage gelesen.

    • Richard Deis Post author

      Das freut mich!

      Ich hoffe, dass ich in diesem Winter die Zeit finde, mein Buch über den Fall David Berkowitz (Son of Sam) fertigzustellen. Die Mordserie und der berüchtigte „Summer of Sam“, der das Leben in der Stadt New York für mehrere Monate nahezu zum Erliegen brachte, wird sich im kommenden Sommer zum 40. Mal jähren. Nähere Informationen zu dem Fall finden Sie bereits hier auf meiner Seite (http://www.true-crime-story.de/david-berkowitz-son-of-sam-1977-der-sommer-von-sam/).

      Herzliche Grüße
      Richard Deis

  3. Gini

    Großes Lob für diese Seite! Sehr unterhaltsam und zugleich informativ! Freue mich auf mehr von Ihnen! Werden Sie auch mal auf aktuelle Verbrechen eingehen?

    • Richard Deis Post author

      Hallo Gini,

      vielen Dank für das nette Feedback!

      Zu Ihrer Frage: Jein. Mindestvoraussetzung ist für mich immer, dass die Fälle abgeschlossen sind, sprich ein rechtskräftiges Urteil ergangen ist. Dies kann dann auch Geschichten aus der jüngsten Vergangenheit beinhalten. Alternativ erzähle ich auch über ungeklärte Verbrechen. Diese liegen dann aber so weit in der Vergangenheit zurück, dass eine Aufklärung unwahrscheinlich ist, da bereits alle Spuren ausermittelt worden sind. Gut, heute gibt es den DNS-Beweis. Überraschungen sind also auch dort möglich.

      Herzliche Grüße und guten Rutsch
      Richard Deis

  4. Hans Georg

    Sehr geehrter Herr Deis,
    hart aber ehrlich: Die beschriebenen Fälle hätten auch in der Bild-Zeitung stehen können.
    Warum?
    Weil: Bild sprach mit dem Opfer.

    Beispiel: Wenn Sie schreiben: „Dr. Claußen musterte den ihm unbekannten Fahrgast. Ein Oberschüler, vielleicht ein Student, mutmaßte der Zahnarzt. Elegant gekleidet, angenehmes Äußeres, höfliche Umgangsformen, aller Wahrscheinlichkeit nach aus gutem Hause. Dr. Claußen verlor rasch das Interesse an dem harmlos wirkenden Jüngling und widmete sich wieder seiner Zeitung.“ (Thomas Rücker – Der Axtmörder aus Altona), dann ist das pure Phantasie.
    Was mich fragen lässt, inwieweit die anderen Beschreibungen bei anderen Fällen ebenso Phantasie sind.

    Ich habe den Eindruck, es ging und geht hier einzig um das reißerische, aber nicht um wahre Hintergründe.
    Darüber hinaus: Wir haben in Deutschland soviele berühmte Kriminalgeschichten, die man auch unter „Mafia“ einordnen darf, dass ich mich frage, warum sie das ignorieren? Ist die Geschichte des Hoffa tatsächlich so überaus wichtig für die Kriminalgeschichte, wie etwa der große Bankraub der Brüder Sass in Berlin 1928, bei dem seinerzeit zum ersten mal Schweißbrenner eingesetzt wurden?

    Oder ist es eher so, dass Mafia sich nur auf die USA zu beziehen hat, die chinesische Mafia aber, die es auch in Deutschland gibt, ignoriert wird? Das gilt ebenso für „Attentate“, als hätten wir in Deutschland keine gehabt, vom Mord am Kronprinzen bis Tim Kretschmer.

    Ich gebe zu, jede Auswahl ist immer subjektiv, aber es fällt schon auf, dass die meisten Fälle in den USA spielen.
    Also, zwei Kritikpunkte: zu viel fabuliert, um für mich als seriöse Quelle angesehen zu werden, das bedeutet Schaden an ihrer Glaubwürdigkeit. Und zu sehr begrenzt auf die USA.
    Schon mal etwas von der deutschen Mafia gehört?
    Ich grüße sie etwas enttäuscht aber dennoch freundlich, Hans

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