Categotry Archives: Gary Heidnik

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(10) Bücher zu Gary Heidnik

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Sachbücher (englisch)

Josefina Rivera: Cellar Girl (2013)

Die Autorin hat die Hölle in der North Marshall Street selbst kennengelernt. Josefina Rivera war die Frau, die am längsten in der Gewalt von Gary Heidnik war und die ihn am Ende auch der Polizei auslieferte und damit drei weitere Opfer rettete. Sie schildert in dem Buch detailliert, was ihr widerfuhr, nachdem sie Gary Heidnik begegnete. Sie erzählt aber darüber hinaus über ihr Leben vor und nach dem Verbrechen. Weiterlesen →

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(9) Der Prozess gegen Gary Heidnik

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Die Frage, ob Gary Heidnik zurechnungsfähig war, sollte auch den Strafprozess gegen ihn prägen, der am 20. Juni 1988 begann. Heidnik konnte sich einen eigenen Rechtsbeistand leisten und engagierte den bekannten Prozessanwalt Charles Peruto. Dem Verteidiger war angesichts der Beweislage schnell klar, dass es nur eine Erfolg versprechende Strategie gab, um seinem Mandanten zumindest die Todesstrafe zu ersparen. Peruto musste dem Gericht überzeugend darlegen, dass Gary Heidnik zum Zeitpunkt seiner Verbrechen nicht zurechnungsfähig war. Denn bereits die ersten beiden Prozesstage würden den Geschworenen unmissverständlich klarmachen, was sein Klient den Opfern angetan hatte. Weiterlesen →

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(8) Ein ausgeprägter Kinderwunsch

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Bevor Gary Heidnik 1978 in den Knast wanderte, hatte er mehrere längere Beziehungen zu Frauen unterhalten. Allerdings war Heidnik nicht gerade ein Befürworter der Gleichberechtigung. Dass zwei seiner Partnerinnen geistig behindert waren, spricht eine deutliche Sprache. Heidnik war versessen darauf, die Kontrolle in einer Partnerschaft innezuhaben. Man kann es auch andersherum formulieren: An Frauen, die ihm ebenbürtig waren, traute er sich nicht heran. Von Anfang an hegte Heidnik einen ausgeprägten Kinderwunsch. Seine erste Partnerin brachte ein Mädchen zur Welt, aber verließ ihn kurz nach der Geburt und nahm das Baby mit. Möglicherweise speiste sich aus diesem Erlebnis seine Besessenheit im Hinblick auf Kinder. Weiterlesen →

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(7) Ein gestörter Typ

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Bereits während der 1960er Jahre befand sich Gary Heidnik mehrfach stationär in psychiatrischer Behandlung. Dann nahm sich 1970 seine Mutter Ellen das Leben, indem sie sich vergiftete. Danach verschlimmerte sich Heidniks geistiger Zustand. Es folgten zahlreiche Selbstmordversuche, die ihm noch häufigere und längere Klinikaufenthalte einbrachten – ein Teufelskreis. Ein Psychiater, der ihn später für den Prozess begutachtete, beschrieb es so: „Wären psychische Erkrankungen ein olympischer Wettbewerb – Gary Heidnik wäre ein aussichtsreicher Kandidat für die Goldmedaille.“

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(6) Biografie Gary Heidnik

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Kindheit

Gary Michael Heidnik wurde am 22. November 1943 in Eastlake geboren, einem Vorort von Cleveland in Ohio. Achtzehn Monate später kam Garys Bruder Terry zur Welt. Ein weiteres halbes Jahr danach ließen sich die Eltern Ellen und Michael Heidnik scheiden. Zunächst wurde das Sorgerecht für die Kinder der Mutter und deren neuem Mann zugesprochen. Sobald Gary Heidnik jedoch eingeschult wurde, erlebte er die nächste schwerwiegende Veränderung in seinem jungen Leben. Fortan wohnten beide Söhne beim Vater, der ebenfalls ein zweites Mal geheiratet hatte. Weiterlesen →

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(5) Tödliche Folter

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In den folgenden Tagen dachte sich Gary Heidnik eine neue Foltermethode aus, um die Frauen zu »zähmen«. Er schnitt das Stromkabel eines Bügeleisens ab und entfernte am abgeschnittenen Ende die Isolierung. Dann steckte er den Kontakt in die Strombuchse und hielt den blanken Draht an die Metallfesseln der Frauen, mit denen sie angekettet waren. Heidnik bereitete es sichtlich Spaß zu beobachten, wie sich seine Opfer verzweifelt in ihren Ketten windeten, um dem Stromkabel zu entkommen. Weiterlesen →

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(4) Das Kettensägen-Massaker

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Anfang Februar 1987 hatte Gary Heidnik Sandra Lindsay in die Grube gesperrt. Als er in den Keller zurückkehrte, bemerkte er, dass sie die Sperrholzplatte verschoben hatte. Heidniks Strafe fiel besonders übel aus. Er kettete sie zunächst wie gehabt mit einem Arm an die Decke. Doch dieses Mal ließ er Sandra dort nicht nur Stunden, sondern mehrere Tage am Stück baumeln. Sandra Lindsay erkrankte infolge dieser unmenschlichen Tortur. Sie bekam Fieber, Schüttelfrost und so starke Halsschmerzen, dass sie keine Nahrung mehr zu sich nehmen konnte.

Gary Heidnik hing immer noch seiner Wahnidee nach, dass Sandra Lindsay schwanger sei. Sie durfte nicht sterben. Sie musste sein Baby zur Welt bringen. Heidnik stopfte Sandra Essen in den Mund und hielt ihren Kiefer geschlossen, bis sie es hinunterschluckte. Sandra Lindsay erbrach sich daraufhin. In der folgenden Nacht stieg ihr Fieber dramatisch an. Sie fiel in ein Koma. Heidnik wollte das nicht wahrhaben. Er schüttelte sie. Er schlug sie. Er trat sie. Er schmiss sie in die Grube. Er sagte, sie simuliere bloß. Am nächsten Morgen fühlte er ihren Puls. Sandra Lindsay war tot. Weiterlesen →

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(3) Die Babyfarm

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Sandra Lindsay erzählte Josefina, dass sie mit Heidnik seit mehreren Jahren befreundet sei. Sie habe ihn am Elwyn Institute kennengelernt, einer Einrichtung für geistig Behinderte. Sie beschrieb Gary Heidnik als guten Freund, der sich immer um sie gekümmert habe. Ohne erkennbares Anzeichen von Emotion schilderte Sandra dann, dass Heidnik sie häufig zu Sex mit ihm und einem Freund namens Tony gezwungen habe.

Einmal sei sie dadurch schwanger geworden. Sie habe das Kind nicht bekommen wollen. Als Heidnik von ihren Plänen erfuhr, sei er zunächst ausgerastet, habe ihr aber dann 1.000 Dollar angeboten, sofern sie das Kind behalte. Sie habe abgelehnt. Nun sei Gary Heidnik wieder aufgetaucht und habe sie zu seinem Haus gebracht. Bisher habe er sie aber noch nie angekettet. Sandra Lindsay rollten die Tränen herunter. Sie schien zum ersten Mal zu begreifen, in welch misslicher Lage sie steckte. Weiterlesen →

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(2) Josefina Rivera

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Josefina Riveras Albtraum begann fast auf den Tag genau vier Monate zuvor. Am 26. November 1986 hatte sie einen heftigen Streit mit ihrem Freund und Lebensgefährten Vincent Nelson. Es ging um Geld, es ging um die Kinder, es ging um ihre Kokainsucht. Die 23-Jährige verließ am späten Abend wütend und aufgebracht die gemeinsame Wohnung. Sie musste zur Arbeit. Zu allem Überdruss schüttete es draußen in Strömen. Es war bitterkalt. Sie würde sich eine Erkältung holen, dachte sie. Sie trug nicht allzu viele Klamotten am Leib. Denn Josefina Riveras Arbeitsplatz war der Straßenstrich von Philadelphia. Weiterlesen →

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Gary Heidnik – Das Horrorhaus

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Was Josefina Rivera am 24. März 1987 den Polizeibeamten erzählte, klang unglaublich. Sie beschrieb völlig irre Geschichten, die von Kellerverliesen, Ketten, Foltern, Vergewaltigung, Tod, Kannibalismus und Hundefutter handelten. Aber als die Polizisten das Haus von Gary Heidnik in der 3520 North Marshall Street betraten, sprengte die Realität jegliche Vorstellungskraft – das war ein wahrgewordener Albtraum der allerübelsten Sorte. Weiterlesen →