Categotry Archives: Albert Fish

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(8) Prozess und Hinrichtung

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Zwei weitere Gutachter, die die Verteidigung bestellt hatte, kamen zum gleichen Schluss wie Dr. Wertham. Auch sie hielten Albert Fish für geisteskrank. Die Sachverständigen der Anklage gelangten allerdings zu einem gänzlich anderen Urteil. Für sie war Fish voll zurechnungsfähig.

Pikanterweise war einer dieser Psychiater Leiter einer psychiatrischen Klinik, in der Fish 1930, zwei Jahre nach dem Mord an Grace Budd, zur Beobachtung eingeliefert wurde. Er hatte bereits damals diagnostiziert, dass Albert Fish geistig gesund sei – jedoch mit dem rückblickend peinlichen Zusatz »harmlos«. Weiterlesen →

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(7) Pathologie eines Kannibalen

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Dr. Fredric Wertham war einer dieser Ärzte, die den Geisteszustand und die Motive von Albert Fish begutachten sollten. Er war einer von drei Sachverständigen, die im Auftrag der Verteidigung tätig waren. Zunächst klärte Wertham die medizinische Vorgeschichte von Fish ab. Es stellte sich heraus, dass mehrere Familienmitglieder unter schwerwiegenden psychischen Problemen litten.

Ein Halbbruder war ebenso in einer staatlichen Heilanstalt verstorben wie ein Onkel väterlicherseits, der an einer schweren Manie erkrankt war. Ein jüngerer Bruder war geistig behindert und starb an Wasserkopf. Seine Mutter galt als »äußerst verschroben«. Es hieß, sie höre Stimmen und sehe »Dinge«. Mit anderen Worten: Sie hatte Halluzinationen. Eine Tante väterlicherseits galt als »vollkommen verrückt«. Ein Bruder war chronischer Alkoholiker, eine Schwester schwer depressiv. Weiterlesen →

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(6) Der Kannibale

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Albert Fish sollte zweimal angeklagt werden. Das Westchester County wollte ihn wegen der Ermordung von Grace Budd vor Gericht bringen, New York aufgrund der Entführung des Mädchens. Beides waren Kapitalverbrechen, die nach der damaligen Rechtssprechung mit dem Tode bestraft werden konnten. Aber was war mit den anderen verschwundenen Kindern, die man letztmalig in Begleitung des »grauen Mannes« gesehen hatte? Weiterlesen →

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(5) Schockierendes Geständnis

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Von Widerstand war bei Albert Fish, dessen ursprünglicher Geburtsname Howard Hamilton Fish lautete, nach seiner Verhaftung nichts mehr zu spüren. Fish redete wie ein Wasserfall, sobald ihn die Beamten ins Verhör nahmen. Es waren detaillierte, schockierende, verstörende Geständnisse, die die Polizisten zu hören bekamen. Die Schilderungen waren von einer solchen Grausamkeit, dass in den damaligen Zeitungen nur eine stark zensierte Fassung abgedruckt wurde. Das wahre Ausmaß von Fishs Verbrechen wurde der Öffentlichkeit erst sehr viel später bekannt. Weiterlesen →

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(3) Post vom Teufel

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Im Herbst 1934 ging bei der New Yorker Polizei kaum noch jemand davon aus, dass man den Fall Grace Budd eines Tages noch lösen würde. Mehr als sechs Jahre waren inzwischen seit dem Verbrechen vergangen. Dennoch war dem Vermisstenfall nach wie vor ein Beamter zugewiesen, der sporadisch neue Anläufe unternahm, andere Ermittlungsansätze zu finden. So kam Detective William F. King die Idee, einen Bekannten von der Presse für seine Zwecke einzuspannen. Er steckte dem Reporter Walter Winchell eine vermeintlich vertrauliche Information zu.

Winchell schluckte den Köder. Am 2. November 1934 schrieb er einen Artikel, der an den in Vergessenheit geratenen Fall Grace Budd erinnerte: »Ich habe inzwischen aus sicherer Quelle erfahren, dass sich eine neue heiße Spur ergeben hat. Das zuständige Dezernat geht davon aus, das mysteriöse Verbrechen innerhalb der nächsten vier Wochen klären zu können.« Weiterlesen →

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(2) Noch mehr verschwundene Kinder

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Als die Polizisten sich die Geschichte zu Ende angehört hatten, mussten sie den Budds eine schlechte Nachricht unterbreiten. Die Adresse, unter der die Schwester von Frank Howard wohnen sollte, existierte nicht. Die Columbus Avenue endete bereits an der 109. Straße. Der nette ältere Herr war ein Betrüger. Und er hieß auch nicht Frank Howard. Denn wie die polizeilichen Ermittlungen ergeben sollten, war in Farmingdale, Long Island, niemand unter diesem Namen gemeldet. Weiterlesen →

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Albert Fish – Der »Vampir von Brooklyn«

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Gäbe es ein Casting-Format namens »Die Hölle sucht den Super-Bastard«, stünde der Sieger vorzeitig fest: Albert Fish. Die Dinge, die er Kindern angetan hat, sind so unfassbar grausam, dass sich die Geschworenen weigern, jedes seiner Geständnisse für wahr zu erachten. Ein Albtraum aus den vermeintlich »Goldenen 1920ern«. Weiterlesen →