Categotry Archives: George Metesky

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(10) Bücher über George Metesky

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Michael Greenburg: The Mad Bomber of New York

Über die Geschichte des »Mad Bomber« George Metesky ist in jüngerer Zeit (2011) ein ausführliches Buch von Michael Greenburg unter dem Titel »The Mad Bomber of New York: The Extraordinary True Story of the Manhunt That Paralyzed a City« erschienen.

The Mad Bomber of New York: The Extraordinary True Story of the Manhunt That Paralyzed a City

Amazon-Preis: EUR 29,00

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(9) Der Prozess gegen George Metesky

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Die Festnahme und das Geständnis von George Metesky hätten Alice Kelly eigentlich zur wohlhabenden Frau machen müssen. Sie hatte den entscheidenden Tipp gegeben und deshalb Anspruch auf die stattliche Belohnung von 26.000 US-Dollar – inflationsbereinigt eine knappe Viertelmillion Dollar. Doch es kam anders.

Nach der Verhaftung hieß es in den Ermittlungsakten, dass der Hinweis einem New Yorker Polizeibeamten zu verdanken sei. Das war schön für die Behörden. Es bedeutete nämlich, dass sie kein Geld auszuzahlen brauchten. Erst später, als das NYPD eine Untersuchung in Gang setzte, wer die Belohnung verdient hatte, stellte sich heraus, dass Alice Kelly, einer Mitarbeiterin von Con Edison, dieser Verdienst gebührte. Weiterlesen →

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(8) Das Motiv des »Mad Bomber«

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Im Verlauf des Verhörs gingen die Ermittler mit George Metesky eine Liste von 32 bekannten Anschlägen durch, die sie dem »Mad Bomber« zurechneten. Metesky erinnerte sich exakt an jedes einzelne Attentat. Er nannte das präzise Datum, das genaue Versteck und die Beschaffenheit der jeweiligen Rohrbombe. Allerdings sprach er immer bloß von »Bauteilen«, die er platziert habe. Das Wort »Bombe« nahm er kein einziges Mal in den Mund.

Zur Überraschung der Beamten gab George Metesky zu, fünfzehn weitere Sprengkörper gelegt zu haben. Diese Bomben habe er allesamt vor 1951 in Gebäuden versteckt, die zu Con Edison gehörten. Nachdem die Zeitungen darüber aber nicht berichtet hätten, habe er sich darauf verlegt, die Sprengsätze an öffentlichen, stark frequentierten Bereichen anzubringen. Er habe keine andere Möglichkeit gesehen, auf sein Anliegen hinzuweisen. Offensichtlich waren die 15 Bomben entweder niemals entdeckt oder aber zumindest nicht gemeldet worden. Vielleicht fürchtete Con Edison ja die schlechte Publicity. Weiterlesen →

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(7) George P. Metesky

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Seit dem Dezember 1956 hatte Consolidated Edison mehrere Mitarbeiter der Verwaltung abgestellt, damit diese der Sonderkommission des NYPD zuarbeiteten. Sie durchforsteten alle Aktenbeständen nach ehemaligen Angestellten, die dem Konzern in der Vergangenheit Ärger bereitet hatten. Die Aufgabe war anspruchsvoll. Denn der Stromriese war erst durch die Fusion und Übernahme zahlreicher kleinerer Betriebe Ende der 1920er, Anfang der 1930er entstanden.

Alle Akten, die nach dem Zusammenschluss angelegt worden waren, waren sorgfältig geführt und in erstklassigem Zustand. Die Dokumente, die zuvor entstanden waren, gehorchten keinem einheitlichen Ordnungssystem. Die Sachbearbeiter mussten sich mühsam durch diesen Wust an Unterlagen durchkämpfen. Denn das Profil von Dr. Brussel wies explizit darauf hin, dass der »Mad Bomber« vermutlich genau in jenen Jahren der Fusion bei Con Edison angestellt war und für einen der kleineren Betrieb gearbeitet hatte. Weiterlesen →

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(6) Die Jagd beginnt

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Alle großen New Yorker Zeitungen veröffentlichten eine Zusammenfassung des Täterprofils von Dr. James Brussel. Wie sagt man in so einem Fall? Der Artikel schlug ein wie eine Bombe. Inspector Howard Finney hatte es vorhergesagt. Die massive Berichterstattung wirkte wie ein Weckruf für Spinner aller Art. In den wenigen Tagen bis zum Jahresende explodierte die Zahl der falschen Geständnisse und Fehlalarme in New York. Allein am 28. Dezember registrierte die Polizei 50 Meldungen von angeblichen Bombenfunden, am nächsten Tag nochmals zwanzig weitere. Weiterlesen →

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(5) Die Geburtsstunde des modernen Profiling

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Dr. James Brussel hatte natürlich die Zeitungsberichte über den »Mad Bomber« wie jeder New Yorker interessiert verfolgt. Er hatte sich schon mehr als einmal die Frage gestellt: Was war das für ein Mensch, der solche Anschläge beging? Was versprach er sich davon? Welchem inneren Antrieb gehorchte er? Warum war er so hartnäckig? Doch über Insiderwissen hinsichtlich der Ermittlungen verfügte James Brussel bis dahin nicht. Das sollte sich nun also ändern. Weiterlesen →

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(4) Der Druck wächst

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Die Besucher kamen direkt aus dem Büro und hatten noch ihre Aktentaschen dabei. Sie suchten ein wenig Zerstreuung, bevor der Alltag sie wieder einholte. Die anderen hatten den Nachmittag genutzt, um Weihnachtsgeschenke zu besorgen, und betraten den Saal mit ihren Einkaufstaschen und Päckchen. Die Frühvorstellung im »Paramount-Kino« in Brooklyn war an diesem 2. Dezember 1956 gut besucht. Um 19.55 Uhr zerstörte die Explosion einer Bombe jegliche vorweihnachtliche Stimmung. Es brach Panik aus. Sechs Menschen wurden bei diesem Bombenanschlag von George Metesky verletzt. Die Tatsache, dass niemand getötet worden war, sollte Metesky später in einem seiner Schreiben als »göttliche Fügung« bezeichnen. Die betroffenen Opfer sahen eher den Teufel am Werk. Weiterlesen →

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(3) Bombengeschäft

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1952 zündete George Metesky insgesamt drei Bomben. Die erste explodierte am 19. März 1952 in einer Telefonzelle am Port Authority Busbahnhof, die nächsten beiden Sprengsätze versteckte er im Juni und Dezember in den Sitzen eines Kinos an der Lexington Avenue. Der letzte Anschlag im Dezember bedeutete eine Zäsur im Verlauf der Anschlagsserie. Zum ersten Mal wurde tatsächlich ein Mensch verletzt. Weiterlesen →

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(2) Bombenstimmung

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Am 29. März 1951 ließ es der »Mad Bomber« George Metesky dann zum ersten Mal richtig krachen. Er suchte sich als Anschlagsziel die belebte Grand Central Station inmitten von Manhattan aus. George Metesky hatte die Bombe auf der unteren Ebene des Bahnhofs in einem Ascher versteckt, der mit Sand gefüllt war. Die zahlreichen Pendler, die den Bereich wie jeden Tag frequentierten, kamen mit dem Schrecken davon. Der Sprengsatz explodierte, ohne irgendwelchen Schaden anzurichten. Weiterlesen →

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George Metesky – Der „Mad Bomber“

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Der »Mad Bomber« George P. Metesky trat erstmals 1940 in Erscheinung. Seine erste Bombe, die er in einem New Yorker Verwaltungsgebäude platzierte, war simpel konstruiert, aber nichtsdestotrotz hochgefährlich. Der Attentäter hatte dem Sprengkörper eine Botschaft beigefügt, die damals niemand verstand. Ein Tatmuster, das sich in den nächsten 16 Jahren noch häufig wiederholen sollte.

George Metesky deponierte seine explosiven Sprengladungen in Telefonzellen, Schließfächern oder öffentlichen Toiletten, die sich in Kinosälen, Bibliotheken, Bahnstationen und Bürogebäuden befanden. Zusätzlich bombardierte er Polizei, Presse und Behörden mit wirren Drohbriefen. Metesky löste damit die seinerzeit größte Fahndungsmaßnahme in der Geschichte der New Yorker Polizei aus. Doch die Beamten kamen dem »Mad Bomber« George Metesky nicht auf die Spur. In der Bevölkerung der Millionenmetropole machte sich zunehmend Angst breit.

Das New York Police Department wandte sich in seiner Verzweiflung an einen Psychiater. Dieser fertigte ein Profil des Täters an und entwickelte darüber hinaus eine Strategie, wie man den Täter schnappen könnte. Die Maßnahme war schließlich von Erfolg gekrönt und gleichzeitig die Geburtsstunde des Profiling. Seitdem sind solche Täterprofile oder operative Fallanalysen, wie es neudeutsch heißt, nicht mehr aus der modernen Kriminalistik wegzudenken.

George Metesky - Mad Bomber - Portrait 1957

„Mad Bomber“, George Metesky, 1957

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