Tag Archives: 1970er

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John List – Blutbad im Herrenhaus

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John Emil List, Nachfahre streng religiöser Einwanderer aus Franken, tötet Mutter, Frau und seine drei Kinder. Der Buchhalter begründet das Massaker mit Angst um das Seelenheil seiner Familie. Er selbst entzieht sich aber der Verantwortung und taucht zwei Jahrzehnte unter, bevor ihm die Polizei endlich auf die Spur kommt.

Seit einem Monat brannte ununterbrochen das Licht in „Breeze Knoll“, einem viktorianischen Herrenhaus in Westfield, New Jersey. Die dreistöckige Villa mit 19 Zimmern in der 431 Hillside Avenue galt als das teuerste Gebäude in der Nachbarschaft. Der Prachtbau verfügte gar über einen eigenen Tanzsaal. Weiterlesen →

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Das große Ding bei der Lufthansa

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Beim Überfall auf ein Lufthansadepot auf dem New Yorker JFK-Flughafen stehlen die Täter die größte Summe, die bis dato bei einem Raub in den USA erbeutet wurde. Die Freude über den Coup währt kurz. Fast alle Tatbeteiligten sterben einen gewaltsamen Tod. Die wenigen Überlebenden enden im Gefängnis oder Zeugenschutzprogramm. Weiterlesen →

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Fritz Honka – der Fanta-Korn-Killer

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Die Polizei kommt dem Serienmörder Fritz Honka durch einen Hausbrand auf die Spur, der die verwesten Leichenteile von vier Frauen freilegt. Der unscheinbare Nachtwächter hat sich seine Opfer in den Trinkerhöllen von St. Pauli gesucht, wo sie niemand vermisst. Die Presse verklärt den grenzdebilen Säufer zum »Blaubart von Mottenburg«. Weiterlesen →

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»Pogo der Killer-Clown« – John Wayne Gacy Jr.

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John Wayne Gacy hat sich ein kleines florierendes Unternehmen aufgebaut, engagiert sich politisch und leistet aufopferungsvoll ehrenamtliche Arbeit in gemeinnützigen Organisationen. So tritt er unter anderem regelmäßig als »Pogo der Clown« auf Kinderstationen von Krankenhäusern auf. Doch der vermeintliche Saubermann versteckt nicht nur im übertragenen Sinne einige Leichen im Keller. Weiterlesen →

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Carroll Cole – Der angekündigte Serienmörder

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Carroll Edward Cole tötete von 1971 bis 1980 14 Frauen. Das Ungewöhnliche an diesem Fall: Bevor er den ersten Mord beging, wandte er sich mehrfach an die Behörden. Er verspüre den Drang, Frauen zu töten und zu vergewaltigen, und wisse sich nicht zu helfen. Tragischerweise fühlte sich keiner der angesprochenen Polizisten, Richter und Psychiater für Coles Hilfeschrei verantwortlich. Weiterlesen →

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Jeffrey Dahmer – Der Kannibale von Milwaukee

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Jeffrey Dahmer war ein Wunschkind und wuchs in behüteten Familienverhältnissen heran. Nichtsdestotrotz entwickelte sich der schüchterne und intelligente Junge zu einem Serienmörder, dessen Verbrechen die Welt schockierten. Er betäubte seine männlichen Opfer und bohrte ihnen Löcher ins Hirn, »um sich einen willenlosen Sex-Zombie zu erschaffen«, wie Dahmer es ausdrückte. Als das nicht funktionierte, tötete er sie, vergewaltigte ihre Leichen, zerstückelte sie und aß schließlich das Fleisch.

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Der Tag, als Jimmy Hoffa verschwand

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Am 30. Juli 1975 stand sich Jimmy Hoffa auf einem Parkplatz in Bloomfield Township, Michigan, die Beine in den Bauch. Der einst mächtige Gewerkschaftsboss war stinkwütend. Er war um 14.00 Uhr zum Essen im »Machus Red Fox« verabredet gewesen. Vor dem Gebäude des Restaurants wartete er nun seit einer Viertelstunde vergeblich auf die beiden Männer, die er treffen wollte. Jimmy Hoffa hasste Unpünktlichkeit. Unpünktlichkeit empfand er als Respektlosigkeit ihm gegenüber. Und in Sachen Respekt ließ Hoffa nicht mit sich spaßen. Weiterlesen →

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Arlis Perry – Mord in Stanford

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Die Elite-Uni Stanford im kalifornischen Silicon Valley ist wohl einer der letzten Plätze auf Erden, an dem man schwarze Messen, Menschenopfer und rätselhafte Morde erwarten würde. Der Mordfall Arlis Perry weist aber all diese Merkmale auf und beschäftigt seit vierzig Jahren die Gemüter, weil er nach wie vor ungeklärt ist. (Das war der Stand der Dinge, als ich den Artikel 2014 verfasste. Inzwischen gilt der Mordfall als geklärt, siehe Kapitel 8.)

Am 12. Oktober 1974 fand man inmitten der Memorial Church, der zentralen Campuskirche, die Leiche der 19-jährigen Ehefrau eines Stanford-Studenten. Der Leichnam der vergewaltigten Frau lag nur wenige Schritte vom Altar entfernt. Der oder die Täter hatten einige Mühe darauf verwendet, die Tote sehr auffällig in Szene zu setzen. Bis heute ist unklar, wann und wie der Mörder in die Kirche hinein- und wieder hinauskam. Der Fall Arlis Perry ist die Art von Geschichte, die eine Agatha Christie oder ein John Dickson Carr zu einem ihrer berühmten locked room mystery hätten verarbeiten können. Weiterlesen →

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Ted Bundy – Der Campus Killer

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Eine routinemäßige Verkehrskontrolle im August 1975 in den Randbezirken von Salt Lake City. Der Fahrer eines VW-Käfers ignoriert die Signale des Beamten der Utah Highway Patrol, rechts ranzufahren. Der Verkehrspolizist setzt dem Käfer nach und verhaftet den Fahrer. Als er das Innere des Wagens überprüft, fallen ihm einige Merkwürdigkeiten auf.

Der Beifahrersitz zum Beispiel fehlt komplett. Auf der Rückbank liegen einige verdächtige Gegenstände herum. Eine Skimaske. Eine zweite Maske aus einer Strumpfhose. Ein Brecheisen. Handschellen. Müllsäcke. Eine Rolle Seil. Ein Eispickel. Das Handwerkzeug eines Räubers oder Einbrechers, denkt sich der Streifenbeamte.

Auch Polizisten können mitunter irren, um Ede Zimmermann zu zitieren. Denn in Wahrheit ist dem Verkehrspolizisten gerade einer der gefährlichsten Verbrecher der Kriminalgeschichte ins Netz gegangen: Theodor Robert Bundy genannt Ted Bundy. Bis heute der Inbegriff des Serienmörders. Weiterlesen →

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David Berkowitz – Der Sommer von Sam

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David Berkowitz‘ Mordserie erreichte im Sommer 1977 ihren Höhepunkt. Dieser sollte für immer in die Geschichte der Stadt New York als »Summer of Sam« eingehen. Im Jahr zuvor hatte die unheimliche Mordserie begonnen, deren Opfer entweder junge Frauen oder Pärchen waren. Der Täter griff seine Opfer immer nachts an und erschoss sie auf offener Straße mit einem Revolver der Marke .44 Bulldog Charter Arms. Die Presse taufte das Phantom deshalb zunächst auf den Namen ».44 Caliber Killer«.

New York Dämmerung

Bekennerschreiben

Im Frühling und Sommer 1977 verschickte der Serienmörder dann dreiste Drohbriefe an Polizei und Presse, in denen sich David Berkowitz »Son of Sam« nannte und weitere Morde ankündigte. Trotz eines massiven Polizeiaufgebots, das den Killer jagte, setzte der Täter seine Drohungen in die Tat um. Monatelang fühlte sich die Bevölkerung von New York von einem unsichtbaren Phantom bedroht. Kaum ein Bewohner der Millionenstadt vermochte sich diesem Terror zu entziehen. Etwas Vergleichbares hatte New York allenfalls in den 1940ern und 1950ern erlebt, als der sogenannte „Mad Bomber“ George Metesky die Stadt 16 Jahre lang mit einer mysteriösen Serie von Bombenattentaten terrorisierte. Weiterlesen →