Tag Archives: Deutschland

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Fritz Honka – der Fanta-Korn-Killer

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Die Polizei kommt dem Serienmörder Fritz Honka durch einen Hausbrand auf die Spur, der die verwesten Leichenteile von vier Frauen freilegt. Der unscheinbare Nachtwächter hat sich seine Opfer in den Trinkerhöllen von St. Pauli gesucht, wo sie niemand vermisst. Die Presse verklärt den grenzdebilen Säufer zum »Blaubart von Mottenburg«. Weiterlesen →

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Der zersägte Oberstleutnant Roos

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Mönchengladbach, 1905. Oberstleutnant Roos ist durchaus wohlhabend, aber bewahrt kaum Bargeld in seinem Haus auf. Seine Mörder meinen, es besser zu wissen. Die Verbrecher sind völlig gewöhnliche Menschen, ohne Vorstrafen, eher gut beleumundet. Mit einer Eiseskälte sondergleichen misshandeln und zerstückeln sie ihr Opfer und gehen anschließend zur Tagesordnung über, als sei nichts geschehen. Weiterlesen →

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Elisabeth Wiese – Die Engelmacherin von St. Pauli

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Mindestens fünf Säuglinge. Vielleicht auch sechzehn. Darunter das eigene Enkelkind. Im Küchenofen verbrannt. Oder als Paket verschnürt in die Elbe geschmissen. Das waren die Verbrechen, derer man Elisabeth Wiese aus St. Pauli im Oktober 1904 vor einem Hamburger Gericht anklagte. Ihr Motiv: die pure Geldgier. Weiterlesen →

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Fritz Erbe und Dorothee Buntrock – Ein mörderisches Duo

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1890 tauchten in mehreren Zeitungen des westfälischen und norddeutschen Raums gleichlautende Stellenanzeigen auf. Der Inserent suchte nach jungen Frauen, vorzugsweise aus gutem Hause, die für eine Adelsfamilie arbeiten wollten. Die Anzeigen hatten Fritz Erbe und seine Geliebte Dorothee Buntrock geschaltet.

Mindestens zwei junge Frauen, die sich auf die vielversprechende Annonce gemeldet hatten, verschwanden spurlos nach einem Treffen mit den vermeintlichen Stellenvermittlern. Erst anderthalb Jahre später fand man ihre zerstückelten Leichname in abgelegenen Waldgebieten. Die Leichenfunde lösten umfangreiche polizeiliche Ermittlungen aus, an deren Ende die Verhaftung der Täter Dorothee Buntrock und Fritz Erbe stand. Weiterlesen →

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Karl Rudolf Hennig – Mord am Wannsee

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Es gibt ja Zeitgenossen, die behaupten, Schadenfreude sei ein rein deutsches Vergnügen. Als Beweis führen sie gerne an, dass in anderen Sprachen gar kein Begriff für diese spezielle Art des Frohsinns existiere. Das Englische etwa habe sich gleich beim Deutschen bedienen müssen, um diesen wunderlichen Gemütszustand adäquat benennen zu können. Nun ja. Ich habe da so meine Zweifel, ob die Menschen nicht auch andernorts in spontanes Gelächter ausbrechen, wenn jemandem ein Missgeschick der harmloseren Art widerfährt. Was aber auf jeden Fall richtig ist: Schadenfreude erfreut sich hierzulande enormer Beliebtheit.

Die Schadenfreude richtet sich dabei auch gerne gegen die Mächtigen und Reichen oder deren Helfershelfer, wenn die mal so richtig schön auf die Schnauze fallen, im wörtlichen wie übertragenen Sinne. Eines der bekanntesten Beispiele dafür dürfte der Hauptmann von Köpenick sein, dessen erfolgreicher Mummenschanz den meisten Menschen in Deutschland noch heute geläufig ist. Interessanterweise hatten die Berliner in demselben Jahr, in dem Schustergeselle Wilhelm Voigt die falsche Offizieruniform überzog, ein zweites Mal Gelegenheit, sich der ungehemmten Schadenfreude über depperte preußische Beamte hinzugeben.

Karl Rudolf Hennig - PorträtDabei war der Fall Karl Rudolf Hennig gänzlich anders gelagert. Bei dem Raubmörder Hennig handelte sich im Unterschied zu Wilhelm Voigt tatsächlich um einen gemeingefährlichen Verbrecher. Hennig hatte einen eiskalten Mord begangen und zögerte auch nicht, mal mitten in eine Menschenmenge hineinzuschießen. Und dennoch sorgte die Tatsache, dass er den Kriminalbeamten unmittelbar vor der Tür zum Polizeirevier entwischt war, für Heiterkeit und Spott unter der Berliner Bevölkerung. Zudem trug seine spektakuläre und absolut hollywoodreife Flucht über die Dächer von Berlin dazu bei, dass der Mann alsbald das Stadtgespräch Nummer eins war. Weiterlesen →

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Wilhelm Voigt – Der Hauptmann von Köpenick

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Sie kamen am Dienstagnachmittag. Ein Trupp von zehn Gardeinfanteristen, angeführt von einem Hauptmann, der zackige Kommandos bellte. Die Soldaten hielten direkt auf das Rathaus von Köpenick zu. Die aufgepflanzten Bajonette ließen keine Zweifel daran, dass sie es todernst meinten, wie auch immer ihr Marschbefehl lautete. Sobald sie das Rathaus erreicht hatten, schien alles nach einem ausgeklügelten Plan abzulaufen.

Der Hauptmann von Köpenick - Wilhelm Voigt - Rathaus Köpenick

Rathaus Köpenick
Fotograf: Andreas Steinhoff

Der Hauptmann gab kurze Befehle, schon hatten zwei Soldaten vor dem Haupteingang Stellung bezogen und ließen niemanden mehr hinein oder heraus. Je ein Infanterist bewachte die beiden Nebeneingänge. Zwei weitere Soldaten sicherten das Erdgeschoss und scheuchten jeden in sein Büro zurück, der es wagte, nach dem Grund für den Aufmarsch zu fragen. Der Hauptmann begab sich derweil mit den verbliebenen vier Soldaten in den ersten Stock. Dort verhafteten sie den Oberstadtsekretär Rosenkranz sowie den Bürgermeister Dr. Langerhans. Manchmal reichten zehn Soldaten, um eine komplette Stadt zu erobern. Köpenick lernte die Lektion am 19. Oktober 1906. Weiterlesen →

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Kloster zur Hölle

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Wir schreiben das Jahr 1894. Das Kloster Mariaberg in Aachen, vermeintliche Heilanstalt für Geistliche, beherbergt in Wahrheit eine formidable Folterkammer für aufmüpfige Mitarbeiter der katholischen Kirche. Wer hier Vollpension bucht, löst ein Ticket ohne Rückfahrtschein, sadistische Folterknechte all inclusive. Der Schriftsteller Heinrich Mellage deckt den Skandal auf – und landet wegen übler Verleumdung vor Gericht. Weiterlesen →