Categotry Archives: Edmund Kemper

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(13) Bücher über Edmund Kemper

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Categories: Edmund Kemper

Sachbücher (deutsch)

Robert Ressler: Ich jagte Hannibal Lecter (1993)

Das Buch handelt natürlich nicht ausschließlich über Edmund Kemper, aber Ressler widmet ihm etliche Seiten, schließlich war der Serienkiller Kemper eines seiner bevorzugten Forschungsobjekte.

Ich jagte Hannibal Lecter. Die Geschichte des Agenten, der 20 Jahre lang Serientäter zur Strecke brachte

Amazon-Preis: EUR 74,95

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Ersparnis:

3.7 out of 5 stars (10 Kundenrezensionen)

 

John Douglas: Die Seele des Mörders (1995)

Ähnliches wie für Resslers Buch gilt auch für das bekannte Machwerk von John Douglas: Edmund Kempers Fall wird in einem Kapitel behandelt.

Die Seele des Mörders

Amazon-Preis: EUR 4,49

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Ersparnis:

3.7 out of 5 stars (30 Kundenrezensionen)

 

Roman (deutsch)

Marc Dugain: In der Haut des Teufels (2014)

Der Thriller basiert auf der wahren Geschichte von Edmund Kemper, spinnt sie aber ein Stück weiter: 25 Jahre nach der Mordserie wird der Verbrecher aus der Haft entlassen und arbeitet als Profiler für die Polizei.

In der Haut des Teufels: Thriller

Amazon-Preis: EUR 28,00

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Ersparnis:

3.1 out of 5 stars (9 Kundenrezensionen)

 

Sachbücher (englisch)

Ward Damio: Urge to Kill (1974)

Das Buch ist kurz nach dem Prozess erschienen und ist nahe dran am Geschehen entstanden. Im Moment aber nur zu horrenden Preisen gebraucht zu ergattern. Vielleicht ändert sich daran ja noch etwas.

Urge to Kill

Amazon-Preis: EUR 78,15

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0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

 

Margaret Cheney: Why? The Serial Killer in America (2000)

Eine weitere Biographie über Edmund Kemper.

Why?: The Serial Killer in America

Amazon-Preis: EUR 16,10

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(11) Edmund Kemper als Forschungsobjekt

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Categories: Edmund Kemper

Ein unauffälliger Häftling

Während seiner Haftzeit beantragte Edmund Kemper einen hirnchirurgischen Eingriff. Er hatte von einer neuen Methode zur Heilung unkontrollierbarer sexueller Aggressionen gelesen. Angeblich ließen sich diese beheben, wenn man bestimmte Hirnareale gezielt zerstörte. Die zuständigen Behörden lehnten Kempers Antrag ab. Sie fürchteten vermutlich, dass er sich nach vollzogener Operation aus der Haft klagen könnte.

Edmund Kemper war ansonsten wie zuvor in Atascadero ein Musterhäftling. Er benahm sich gegenüber den Mitinsassen und dem Wachpersonal freundlich und kooperativ. Er übernahm eine Reihe freiwilliger Aufgaben im Gefängnisalltag. So sprach er zum Beispiel Hörbücher für Blinde auf Kassette. Edmund Kemper nahm bereitwillig an Interviews und Befragungen teil. Sowohl Reporter als auch Personen der Strafverfolgung baten ihnen regelmäßig um seine Mitarbeit. Er erhoffe sich dadurch, ähnliche Verbrechen wie seine in Zukunft zu verhindern, antwortete Kemper, als man ihn nach seinen Motiven fragte. Er könne vielleicht Einblicke in die Denkweise und das Verhalten von Serientätern vermitteln, die den Ermittlungsbehörden ansonsten verschlossen blieben.

Edmund Kemper - November 1973

Edmund Kemper nach der Urteilsverkündung am 9. November 1973

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(10) Der Prozess gegen Edmund Kemper

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Am 7. Mai 1973 klagte man Edmund Kemper wegen vorsätzlichen Mordes in acht Fällen an. Kurioserweise bekam Kemper denselben Pflichtverteidiger wie Herbert Mullin und John Frazier zuvor: Jim Jackson. Jackson hielt ein ganz schlechtes Blatt in Händen. Sein Mandant hatte ein volles Geständnis ohne anwaltlichen Beistand abgelegt. Eigentlich gab es vor Gericht nichts mehr zu verhandeln. Jackson spielte die letzte verbliebene Trumpfkarte hervor und plädierte auf Unzurechnungsfähigkeit. Weiterlesen →

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(9) Edmund Kemper – Modus Operandi

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Als die Bewährungskommission Edmund Kemper 1969 aus Atascadero entließ, empfahlen die Psychiater ausdrücklich, dass der entlassene Patient nicht zu seiner Mutter Clarnell zurückkehren sollte. Diese Frau war Gift für den Jungen. Sie löste Aggressionen bei ihm aus, die er nicht kontrollieren konnte. Clarnell Strandberg litt nach Einschätzung der Ärzte selber unter gravierenden psychischen Störungen. Weiterlesen →

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(8) Edmund Kemper ermordet seine Großeltern

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Edmund Kemper kam Weihnachten 1963 zu seinen Großeltern auf deren sieben Hektar große Ranch in North Fork, Kalifornien. Er hielt sich dort für den Rest des Schuljahrs auf. Die Sommerferien verbrachte er vorübergehend wieder bei seiner Mutter, die inzwischen Clarnell Starnberg hieß, und ihrem neuen Mann. Danach kehrte er erneut zu den Großeltern zurück.

Edmund Emil Kemper III war alles andere als glücklich über dieses Arrangement. Seine Familie schob ihn von einem Ort zum anderen. Edmund Kemper war inzwischen 15 Jahre alt, bereits 1,93 Meter groß und verhaltensauffällig. Edmund Kemper war eine tickende Zeitbombe. Sein Frust und seine Wut wuchsen täglich. Aber niemand wusste, wie man mit dieser Wut umgehen sollte. Im Gegenteil. Die Personen in seinem direkten Umfeld schienen geradezu erpicht darauf zu sein, diese alles verzehrende Wut noch weiter zu befeuern. Weiterlesen →

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(7) Edmund Kemper – Kindheit

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Edmund Emil Kemper III war am 18. Dezember 1948 in Burbank, Kalifornien, geboren worden. Er war das zweite Kind von Clarnell und Edmund Emil Kemper Junior. Er hatte noch zwei Schwestern, die eine sechs Jahre älter, die andere zweieinhalb Jahre jünger. Edmund Kemper hatte ein enges Verhältnis zu seinem Vater. Dann reichte seine Mutter 1957 die Scheidung ein und nahm die Kinder mit nach Helena, Montana. Eine schwierige Zeit für den neunjährigen Jungen. Er hatte an der Trennung seiner Eltern und dem Verlust des Vaters schwer zu knabbern. Weiterlesen →

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(6) Edmund Kemper stellt sich

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Als Edmund Kemper am 23. April 1973 in Pueblo zum Hörer griff, hatte er vielleicht erwartet, dass zehn Minuten später wildes Sirenengeheul ertönte und ein Haufen Cops mit gezückten Kanonen markige Kommandos bellten. Er wurde enttäuscht. Kemper stand ein zäher Kampf bevor, der ihn viel Kleingeld kosten sollte und einige Tütchen mit Koffeinpulver, die er in den vergangenen drei Tagen kiloweise verputzt hatte. So lange hatte er inzwischen nicht mehr geschlafen. Weiterlesen →

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(5) Die Ermordung der eigenen Mutter

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Die sechs jungen Frauen, die Edmund Kemper getötet hatte, waren nur das Vorspiel für das große Finale – zumindest sahen das einige Experten so. Ihrer Meinung nach richtete sich Kempers Wut von Anfang an auf seine Mutter. Allein ihm fehlten der Mut und die Fähigkeit, diese Frau umzubringen. Der FBI-Experte John Douglas erfuhr von Kemper zum Beispiel, dass dieser bereits lange vor seinem ersten Studentinnenmord nachts das Schlafzimmer seiner Mutter aufgesucht und sie im Schlaf beobachtet hatte. Dann habe er sich in Gedanken ausgemalt, wie er ihr mit einem Hammer den Kopf zertrümmern würde.

Laut John Douglas war dies ein klares Indiz dafür, dass die Ermordungen der Studentinnen eine Art Generalprobe für Edmund Kemper darstellten. Er lernte seine Hemmungen zu überwinden und probte sechs Mal den alles entscheidenden Mord. Als er seine Mutter getötet hatte, hatte er keinen Grund mehr, weitere Menschen umzubringen. Kemper hatte sein eigentliches Ziel erreicht. Demnach handelte es sich bei der Geschichte von Edmund Kemper quasi um einen Schrecken mit schaurigem Ende, aber eben mit einem eingebauten Ende. Das mag plausibel klingen. Doch es ist fraglich, ob Serienmörder in plausiblen, sinnvollen Zusammenhängen denken und agieren. Weiterlesen →

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(4) Kommissar Zufall

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Wer in Santa Cruz bei einem zugelassenen Waffenhändler eine Schusswaffe kaufte, musste sich ausweisen und registrieren lassen. Die Geschäftsinhaber schickten diese Käuferlisten an die Polizei. Die Beamten glichen sie mit den Kriminalakten ab. Vorbestrafte Personen durften keine Handfeuerwaffen besitzen.

Im Frühjahr 1973 fiel dem Polizeibeamten Terry Medina vom Santa Cruz Sheriff Department bei solch einer Routineüberprüfung der Name Edward Kemper auf. Kemper hatte kürzlich eine Pistole Kaliber .44 erworben und war laut den Unterlagen vorbestraft. Um was für ein Verbrechen es sich genau gehandelt hatte, konnte Medina nicht feststellen. Denn das Gericht hatte die Akte versiegelt. Zum Zeitpunkt des Verbrechens war Kemper offensichtlich noch nicht volljährig gewesen. Weiterlesen →