Categotry Archives: Rodney Alcala

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(21) Bücher zu Rodney Alcala

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Sachbuch (englisch)

Stella Sands: The Dating Game Killer

Das einzige Buch, das sich meines Wissens ausführlich mit dem Fall des Serienmörders Rodney Alcala beschäftigt, stammt von der amerikanischen Autorin Stella Sands.

Die Darstellung ist sehr umfangreich und detailliert. Nach meinem Empfinden hat das Buch aber seine Schwächen. So tauchen reihenweise Kapitel auf, die nur aufzählen, welche Musik oder Filme in einem bestimmten Jahr der 1970er angesagt waren. Oder die Autorin zitiert kapitelweise Begriffsdefinitionen aus irgendeinem Handbuch für Forensiker. Atmosphäre geht irgendwie anders.

 

Sammelband (deutsch)

Lydia Benecke: Auf dünnem Eis – Die Psychologie des Bösen

Zudem behandelt die Autorin Lydia Benecke den Fall in einem der Kapitel ihres Bestsellers „Auf dünnem Eis – Die Psychologie des Bösen“ sehr ausführlich. Wenn man also genauere Details über Rodney Alcala in Deutsch erfahren möchte, dann lohnt sich der Griff zu diesem Buch. Lydia Benecke folgt im Wesentlichen der Darstellung von Stella Sands. Beide Bücher über Rodney Alcala bei Amazon als E-Book und Taschenbuch erhältlich.

Auf dünnem Eis: Die Psychologie des Bösen

Amazon-Preis: EUR 6,87

UVP Hersteller: ---

Ersparnis:

4.0 out of 5 stars (109 Kundenrezensionen)

 

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(19) Weitere mögliche Opfer von Rodney Alcala

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Am Ende bleibt eine Frage offen: War das wirklich alles? Oder hat Rodney James Alcala, der „Dating Game Killer“, noch mehr Opfer auf dem Gewissen? 2010 wandte sich die Polizei von Huntington Beach an die Öffentlichkeit. Sie ließ rund 120 der tausend Fotos, die man 1979 in der Lagerbox in Seattle entdeckt hatte, in Zeitungen und im Internet veröffentlichen. Denn in zwanzig Jahren war es den Polizeibehörden nicht gelungen, einen Großteil der abgebildeten Personen zu identifizieren. Und die Beamten gaben sich nicht der Illusion hin, dass Rodney Alcala mit Informationen freiwilig herausrücken würde. Weiterlesen →

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(18) Verteidiger in eigener Sache

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Dass Rodney Alcala ein Serienmörder war, stellte sich erst im Verlauf der langwierigen Berufungsverfahren heraus. So dauerte es bis 2003 – also 24 Jahre -, bis man ihm nach seiner Verhaftung nicht nur des Mordes an Robin Samsoe beschuldigte, sondern ihm auch die Vergewaltigung und Ermordung von Jill Barcomb, Georgia Wixted, Charlotte Lamb und Jill Parenteau zur Last legte. Rodney Alcala saß in San Quentin im Todestrakt ein und verblieb dort bis zum Prozessbeginn 2010. Der Serienkiller vertrieb sich die Zeit des Wartens mit Klagen und Eingaben.

Rodney Alcala - Dating Game Killer - Portrait 1997

Rodney Alcala, 1997
Quelle: San Quentin State Prison, California Department of Corrections and Rehabilitation

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(17) Der erste Prozess gegen Rodney Alcala

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Die Staatsanwaltschaft besaß Beweismittel und Indizien, die im Mordfall Robin Samsoe gegen Rodney Alcala sprachen, in Hülle und Fülle. Einziges Manko war, dass der Angeklagte ein vermeintliches Alibi vorweisen konnte. Alcala behauptete, am Tag der Entführung einen Vorstellungstermin bei einer Diskothek gehabt zu haben, bei der er sich für den Job eines Fotografen beworben habe.

Seine beiden Schwestern Christine De La Cerda und Marie Troiana bestätigten vor Gericht, dass ihr Bruder sie an dem fraglichen Nachmittag des 20. Juni aus dem Haus seiner Mutter angerufen habe. Tatsächlich konnte die Verteidigung einen Verbindungsnachweis vorlegen, auf dem die Telefonate auftauchten. Allerdings war damit nicht bewiesen, dass Rodney Alcala diese Gespräche geführt hatte. Genauso gut konnte die Mutter an diesem Tag mit ihren Töchtern gesprochen haben und nun versuchte die Familie, den Sohn beziehungsweise Bruder zu schützen. Weiterlesen →

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(16) Robin Samsoe

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Nur eine Woche später schlug Rodney Alcala in Huntington Beach erneut zu. Am Nachmittag des 20. Juni 1979 befand sich die 12-jährige Robin Samsoe auf dem Weg zum Ballettunterricht. Sie war spät dran, also bat sie eine Freundin um deren Fahrrad, ein quietschgelbes Bonanza-Rad. Robin Samsoe kam niemals in der Ballettschule an. Sowohl das Mädchen als auch das Fahrrad blieben vorläufig spurlos verschwunden. Erst zwölf Tage nach ihrem Verschwinden fand man den Leichnam von Robin Samsoe an den Ausläufern der Sierra Madre.

Rodney Alcala - Dating Game Killer - Robin Samsoe

Robin Samsoe

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(15) Jill Parenteau

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Etwa ein halbes Jahr lang ließ Rodney Alcala seine Verbrechensserie ruhen. Zumindest ist es der Polizei bis heute nicht gelungen, ihm für diesen Zeitraum weitere Straftaten nachzuweisen. Erst am 13. Februar 1979 trat Alcala wieder in Erscheinung. An diesem Tag hatte er in Riverside die 15-jährige Anhalterin Monique Hoyt aufgelesen. Während der Fahrt konnte er den Teenager dazu überreden, ihn in seine Wohnung zu begleiten. Die beiden verbrachten dort die Nacht zusammen und hatten einvernehmlichen Sex, wie Monique Hoyt später gegenüber der Polizei zugab.

Monique Hoyt

Am folgenden Morgen begleitete Monique Hoyt Alcala in die Berge rund um Los Angeles. Er hatte ihr ein Foto-Shooting versprochen. Die Angelegenheit lief nicht so, wie Monique sich das vorgestellt hatte. Zunächst überredete Rondey Alcala das Mädchen zu Nacktfotos. Dann ging er zu pornografischen Bildern über. Monique sollte sich vor der Kamera zusammen mit ihm in sexuell eindeutigen Posen zeigen. Je weiter die Session voranschritt, umso perverser wurden die Wünsche von Alcala. Weiterlesen →

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(14) Charlotte Lamb

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Die Polizei erkannte zum damaligen Zeitpunkt nicht die Ähnlichkeiten zwischen den Mordfällen Jill Barcomb und Georgia Wixted, sondern nahm zunächst lediglich die Unterschiede wahr. Im ersten Fall hatte der Mord im Freien stattgefunden, im Fall Georgia Wixted war der Täter in die Wohnung des Opfers eingebrochen. Gänzlich andere Vorgehensweise. Dennoch geriet Rodney Alcala vorübergehend in den Fokus der Polizei. Weiterlesen →

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(13) Georgia Wixted

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Immerhin hatte das FBI endlich den Zusammenhang zwischen dem Alias John Berger und Rodney Alcala entschlüsselt. Am 14. Dezember 1977 riefen die FBI-Agenten ihre Kollegen vom LAPD an, die daraufhin Alcalas Akte überprüften. Zwei Vorstrafen. Sexualstraftäter. Auf Bewährung draußen. Volltreffer, dachten sich die Männer aus Quantico, Virginia, und informierten das FBI-Regionalbüro in Los Angeles.

Als die Agenten Rodney Alcala zur Vernehmung vorluden, rechneten sie mit einem verschlagenen Burschen, der alles abstritt. Alcala verblüffte die Beamten. Er gab nicht nur zu, Ellen Hover zu kennen. Er erzählte ihnen auch freimütig, dass er sich länger mit ihr unterhalten habe. Ellen Hover habe Interesse an professionellen Fotos gezeigt. Also habe er mit ihr ein Fotoshooting für den 15. Juli verabredet. Weiterlesen →

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(12) Jill Barcomb

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Bereits im September 1977 hatte Rodney Alcala einen neuen Job gefunden. Die »Los Angeles Times« stellte ihn als Schriftsetzer ein. Den Arbeitsplatz verdankte er einem lückenlos gefälschten Lebenslauf samt ausgezeichnet klingender Referenzen. Laut seiner Bewerbung hatte er seit 1971 durchgängig für bekannte Firmen gearbeitet. Die »Los Angeles Times« verzichtete auf einen Background-Check. Alcala wickelte sie wieder mal alle ein. Weiterlesen →