Bücher, die sich mit dem Serienmörder David Berkowitz aka „Son of Sam“ beschäftigen.

Romane (englisch)

Jonathan Mahler: Ladies and Gentlemen, The Bronx is Burning

Das Buch „Ladies and Gentlemen, The Bronx is Burning“ von Jonathan Mahler handelt nicht ausschließlich von den „Son of Sam“-Morden. In dem dokumentarischen Roman geht es um das Jahr 1977, eine Art Schicksals- und Wendejahr für New York, in dem David Berkowitz eben auch eine wichtige Rolle spielt. Das Buch fängt sehr gekonnt das Lebensgefühl und die Atmosphäre dieser Zeit ein.

Ladies and Gentlemen, the Bronx Is Burning: 1977, Baseball, Politics, and the Battle for the Soul of a City

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Der Titel geht auf einen Satz des bekannten Sportjournalisten Howard Cosell während einer Live-Reportage zurück. Das Fernsehen übertrug gerade ein Spiel der New York Yankees, die in der Bronx beheimatet sind. Die Yankees sind im amerikanischen Baseball etwa das, was der FC Bayern München im deutschen Fußball darstellt. Der Rekordmeister hatte aber seit 1962 nichts mehr gerissen – wie die ganze Stadt New York.

Im Verlauf des Spiels will die Fernsehregie eine Luftaufnahme des Stadions einblenden. Doch der Kameramann entdeckt eine riesige schwarze Rauchsäule, die aus dem umliegenden Stadtviertel gen Himmel steigt. Dieses Livebild kommentiert der Reporter mit dem inzwischen legendären Satz: „Ladies and Gentlemen. The Bronx is burning.“ Was so viel bedeutete wie: Diese Stadt ist komplett am Arsch. Alle Vorurteile bestehen völlig zurecht. Und das sah in diesem Moment jeder Amerikaner live und in Farbe.

Auf der Grundlage dieses Buchs von Jonathan Mahler entstand auch eine 6-teilige Mini-Serie mit John Turturro in der Hauptrolle. Die Serie gilt als sehr gelungen im Hinblick darauf, wie sie die Atmosphäre dieses Jahres 1977 einfängt.

The Bronx Is Burning

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Jimmy Breslin & Dick Schaap: .44

Der Journalist Jimmy Breslin, dem ja eine gewichtige Nebenrolle innerhalb der Mordserie zukam, brachte zusammen mit Co-Autor Dick Schaap noch im Jahre 1977 einen fiktiven Roman heraus, der auf der wahren Geschichte basierte. Um sich Material für sein Buch zu besorgen, hatte er auch die Angehörigen der Opfer ausgehorcht. „Wir planen ein ganz SERIÖSES Buch …“ oder was immer er ihnen erzählte. Diese Leute reagierten natürlich not amused, als sie hörten, dass Breslin offensichtlich nur daran interessiert war, mit der Story einen schnellen Dollar zu verdienen.

.44: 2

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Sachbücher (englisch)

George Carpozi: Son of Sam: The .44-Caliber Killer

Um einen ganz ähnlichen Schnellschuss wie bei Jimmy Breslin handelt es sich bei dem Buch „Son of Sam: The .44-Caliber Killer“ von George Carpozi. Musste halt noch zum Weihnachtsgeschäft 1977 fertig werden, um den damaligen Hype mitzunehmen. Das merkt man dem Buch auch an. Es geht durchaus als klassische Reportage über den Fall durch, aber bleibt recht oberflächlich. Und was der Autor angesichts der gebotenen Eile noch nicht in Erfahrung bringen konnte, saugt er sich mal eben schnell aus den Fingern.

Son of Sam: The .44-Caliber Killer

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Lawrence D. Klausner: Son of Sam: Based on the Authorized Transcription of the Tapes, Official Documents and Diaries of David Berkowitz

Deutlich umfangreicher und ausgereifter ist das Buch „Son of Sam: Based on the Authorized Transcription of the Tapes, Official Documents and Diaries of David Berkowitz“ von Lawrence D. Klausner, das 1981 erschien. Der Untertitel ist allerdings etwas irreführend. Man darf sich kein klassisches Sachbuch erwarten, in dem die Originaldokumente abgedruckt oder transkribiert wurden. Es ist ein typisches Buch aus dem True Crime-Genre. Die Originalzitate sind in Form von Dialogen oder O-Tönen in die Geschichte eingearbeitet.

Son of Sam: Based on the Authorized Transcription of the Tapes, Official Documents and Diaries of David Berkowitz

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Maury Terry: The Ultimate Evil

Dann gibt es noch das bereits erwähnte Buch „The Ultimate Evil“ von Maury Terry aus dem Jahre 1987. Überspitzt gesagt: Terry versucht alle Morde von Kain und Abel bis zur „Son of Sam“-Mordserie als Teil einer satanistischen Verschwörung zu schildern. Das Buch ist wirklich sehr umfangreich. Aber so fair muss man sein: Der Autor kann durchaus ansprechend und interessant schreiben.

Ultimate Evil

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David Abrahamsen: Confessions of Son of Sam

Der norwegische Psychiater David Abrahamsen hatte David Berkowitz nach seiner Verurteilung sehr ausführlich befragt. Zusätzlich hat er sich mit Verwandten, Mitschülern und Kollegen von Berkowitz unterhalten, um ein psychologisches Porträt des Serienmörders zu entwerfen. Abrahamsen konzentriert sich in dem Buch „Confessions of Son of Sam“ (1985) auf das Motiv, das hinter den Taten steckt.

Confessions of Son of Sam

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George Calohan: My Search for the Son of Sam

Das Buch „My Search for the Son of Sam“ stammt von George Calohan, der zum Zeitpunkt der Mordserie als Chief Inspector beim New York Police Department beschäftigt war. Eigentlich würde man angesichts solch eines Autors eine spannende Reportage aus Sicht der Ermittler erwarten. Offensichtlich macht Calohan genau das nicht. Das Buch scheint mehr daran interessiert zu sein, die religiöse Erleuchtung des Autors zu transportieren.

My Search for the Son of Sam

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Stephen & Kenneth Cender: A Serial Killer: David Berkowitz: Son of Sam/Son of Hope

In die Rubrik „Religiöser Erweckungsroman“ gehört schließlich auch das Buch „A Serial Killer: David Berkowitz: Son of Sam/Son of Hope“ von Stephen und Kenneth Cender aus dem Jahre 2001. In dem Buch geht es nicht um die Mordserie, sondern es schildert die Wandlung Berkowitz‘ vom Straftäter zum frommen Christen.

A Serial Killer: David Berkositz: Son of Sam/Son of Hope

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Sammelbände (deutsch)

Douglas, John/Olshaker, Mark: Die Seele des Mörders. 25 Jahre in der FBI-Spezialeinheit für Serienverbrecher.

Die Seele des Mörders

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Murakami, Peter/Murakami, Julia: Lexikon der Serienmörder.

Lexikon der Serienmörder. 450 Fallstudien einer pathologischen Tötungsart.

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(19) Bücher zu David Berkowitz was last modified: März 9th, 2015 by Richard Deis