3. Juli 2014 by

(21) Bücher zu Ted Bundy

17 comments

Categories: Ted Bundy

Über den Fall Ted Bundy ist eine Menge Literatur erschienen. Die Bücher lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen: a) die Autoren haben eine persönliche Beziehung zu dem Fall; b) es handelt sich um professionelle Sachbuchautoren.

Autoren, die Ted Bundy kannten

Ann Rule: The Stranger Beside Me

Ann Rule vereint beide Merkmale in einer Person. „The Stranger Beside Me“ war 1980 ihr großer Durchbruch als Bestsellerautorin im Bereich True Crime. Der besondere Clou an ihrem Buch: Ann Rule hatte Anfang der 1970er ein Jahr lang zusammen mit Ted Bundy für die Telefon-Seelsorge in Seattle gearbeitet. Die beiden verstanden sich auf Anhieb gut, freundeten sich an, tauschten sich über persönliche Dinge aus.

Während der Mordserie arbeitete die ehemalige Polizistin Ann Rule aber auch als Autorin für ein True-Crime-Magazin. Sie hatte gute Beziehungen zu den Ermittlungsbehörden im Bundesstaat Washington und war deshalb an einigen Tatorten der Mordserie. In der Summe ergeben all diese persönlichen Erfahrungen eine authentische Schilderung des Falls und der Hauptfiguren.

The Stranger Beside Me

Amazon-Preis: EUR 8,59

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4.0 out of 5 stars (25 Kundenrezensionen)

 

Robert Keppel: The Riverman: Ted Bundy and I Hunt for the Green River Killer

Robert Keppel war während der Mordserie leitender Ermittler in Seattle und untersuchte die Verbrechen, die Ted Bundy in Washington beging. Später wirkte er als Berater der Polizeibehörden bei anderen spekatulären Verbrechensserien wie der Jagd nach dem „Atlantic Child Murderer“ Wayne Williams oder dem „Green River Killer“ Gary Ridgway mit.

Das Buch „The Riverman: Ted Bundy and I Hunt for the Green River Killer“ schildert sehr detailliert die Gespräche, die Keppel Mitte der 1980er Jahre mit Ted Bundy führte. Bundy hatte angeboten, eine Art Täterprofil für den „Green River Killer“ zu entwickeln. Keppel geht aber auch auf andere Morde ein, die Bundy begangen hatte. Nachteil des Buchs: Es ist nicht unbedingt schlüssig strukturiert. Man sollte sich keine durchgängig erzählte Geschichte erwarten, die Bundys Verbrechen und die anschließenden Ermittlungen beschreibt.

The Riverman

Amazon-Preis: EUR 22,54

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3.4 out of 5 stars (15 Kundenrezensionen)

 

Robert Keppel & Stephen Michaud: Terrible Secrets: Ted Bundy on Serial Murder

Das Buch wiederholt etliche Informationen, die bereits in Keppels „The Riverman“ oder in Stephen Michauds Büchern über den Fall (siehe unten) veröffentlicht wurden, aber auch ein paar neue Details aus den Verhören und Gesprächen mit Ted Bundy.

Momentan nur als E-Book vefügbar.

Terrible Secrets: Ted Bundy on Serial Murder (English Edition)

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0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

 

Polly Nelson: Defending the Devil

Polly Nelson gehörte dem Verteidigerteam von Ted Bundy an und hatte ungefähr drei Jahre mit ihrem Klienten zu tun. Das Buch schilderte weniger die Mordfälle, sondern mehr die Person Bundy und natürlich die juristische Seite des Falls.

Defending the Devil: My Story As Ted Bundy's Last Lawyer

Amazon-Preis: EUR 142,88

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Elizabeth Kendall: The Phantom Prince: My Life With Ted Bundy

Elizabeth Kendall ist das Pseudonym der langjährigen Lebensgefährtin von Ted Bundy. Unter dem Titel „The Phantom Prince: My Life With Ted Bundy“ hat sie ihre eigene Sicht auf die Person Bundy und ihre Rolle in dem Mordfall (sie gab der Polizei einen Hinweis darauf, dass ihr Freund der gesuchte Täter sein könnte) dargelegt. Da dieses Buch nicht mehr gedruckt wird, kann ich auch nicht mehr zum Inhalt sagen. Die wenigen Exemplare, die bei den Antiquariaten angeboten werden, werden momentan zu einem aberwitzigen Preis gehandelt.

The Phantom Prince: My Life With Ted Bundy

Amazon-Preis: EUR 369,66

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0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

 

Sonstige Sachbuchautoren

Stephen Michaud & Hugh Aynesworth: The Only Living Witness

„The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy“ von Stephen Michaud und Hugh Aynesworth ist ein Mix aus Sachbuch (Schilderung der Ermittlungsarbeit und Mordserie) und einem langen Interview mit Bundy über die Fälle. Ted Bundy stand bei Entstehung des Buchs noch als Angeklagter vor Gericht und stritt jegliche Tatbeteiligung ab. Michaud und Aynesworth köderten ihn mit einem Trick. Bundy möge doch bitte über die Person spekulieren, die diese Taten, die da verhandelt wurden, begangen hatte. Bundy schluckte den Köder.

The Only Living Witness: The True Story of Serial Sex Killer Ted Bundy

Amazon-Preis: EUR 14,50

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0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

 

Stephen Michaud & Hugh Aynesworth: Ted Bundy, Conversations with a Killer

Stephen Michaud und Hugh Aynesworth legten mit „Ted Bundy, Conversations with a Killer“ noch einen zweiten Titel nach. Das Buch basiert auf Gesprächen, die sie mit Bundy auch nach seiner Verurteilung weiterführten und rund 150 Stunden umfassen.

Ted Bundy: Conversations with a Killer

Amazon-Preis: EUR 13,49

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2.5 out of 5 stars (3 Kundenrezensionen)

 

Kevin Sullivan: The Bundy Murders: A Comprehensive History

„The Bundy Murders: A Comprehensive History“ von Kevin Sullivan ist das neueste Buch über den Fall Ted Bundy (2009 erschienen). Es umfasst die bekannten Fakten und fügt eine Reihe neuerer Informationen hinzu, so zum Beispiel zu den Mordfällen Lynette Culver, Julie Cunningham und Caryn Campbell. Sullivans Buch ist also auf dem aktuellen Stand der Forschung in Sachen Bundy.

The Bundy Murders: A Comprehensive History

Amazon-Preis: EUR 19,00

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4.3 out of 5 stars (3 Kundenrezensionen)

 

Richard Larsen: The Deliberate Stranger

Richard Larsen schrieb mit „Bundy: The Deliberate Stranger“ das erste Sachbuch zum Thema, unmittelbar nach Prozessende. Die Details, die Bundy später in den Interviews, die er während seiner Haftzeit gab, offenbarte, fehlen also noch. Dafür ist das Buch aber noch näher am Zeitpunkt des Geschehens dran, die Erinnerungen der befragten Personen noch frischer. Das Buch diente auch als Vorlage für eine Verfilmung des Stoffs.

Bundy: The Deliberate Stranger

Amazon-Preis: EUR 110,70

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0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

 

Al Carlisle: I’m Not Guilty

Der Psychologe Dr. Al Carlisle hatte Ted Bundy nach seiner ersten Verhaftung in Utah als Gutachter untersucht. Der Fall ließ ihn danach nicht mehr los. Er führte Gespräche mit Freunden, Verwandten, Nachbarn, Ermittlern und überlebenden Opfern, um die Geschichte des Serienmörders möglichst lückenlos zu rekonstruieren. Für sein Buch „I’m not guilty“ hat er ein fiktives Gespräch gewählt, das er mit Ted Bundy kurz vor dessen Hinrichtung führt und in dem alle Fakten auf den Tisch kommen.

I'm Not Guilty: The Case of Ted Bundy (The Development of the Violent Mind, Band 1)

Amazon-Preis: EUR 146,09

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0 out of 5 stars (0 Kundenrezensionen)

 

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(21) Bücher zu Ted Bundy was last modified: Mai 16th, 2016 by Richard Deis

17 Responses to (21) Bücher zu Ted Bundy

  1. Kevin M. Sullivan

    Hello,

    I would just like to say that, contrary to the info above, there is a good deal of new information about the case within the pages of The Bundy Murders. Not only new info about several of the murders (see Lynette Culver, Julie Cunningham and Caryn Campbell), but much new information about the case in general.

    I should know, as I’m the author!

    Cheers!

    Kevin M. Sullivan

    • Richard Deis Post author

      Thanks Mr. Sullivan,

      for clearing this up. I appreciate that. I’ve updated already the information regarding your book.

      Greetings (and by the way: Welcome to my website)

      Richard Deis

  2. Kevin M. Sullivan

    Thanks, Richard, for the fine update of my book, and thanks as well for the kind welcome!

    You have a very good true crime site, Richard, and I’m book marking it so I can remember how to return. 🙂

    Btw: I recently purchased the book (but haven’t had time yet to read it)titled „A Serial Killer in Nazi Berlin“, by Scott Andrew Selby. Have you seen it? It’s on my list to read, and it looks excellent.

    Kevin

    • Richard Deis Post author

      Thank you very much, Kevin, for the fine compliment!

      No, haven’t heard yet about this Selby book. But I’ve googled it and have seen that it tells the story of Paul Ogorzow. I don’t know the details about this crime but at least I’ve read some bits about it in the past. Sounds like fascinating stuff. Just wonder how Mr. Selby will establish some empathy with the law enforcement of these days. One should assume the Germans share an obsession for cars. Well, I believe more likely they have got an angst-ridden obsession for trains like in the story of serial killer Paul Ogorzow. Okay, trains and woods that is. But there are a hell lot of crime stories here in Germany which involves trains and stations.

      There is another true crime book which deals with the same epoche, just another setting (Paris). Over the last year I’ve stumbled upon it a few times and thought about buying me the German translation. The author is from Kentucky and his name is David King. Original title of book is „Death in the City of Light: The Serial Killer of Nazi-Occupied Paris“. I haven’t heard about that story before but it sounds really quite interesting.

      Me, I’m recently totally occupied with the O.J. Simpson case. At the moment I’m studying the trial transcripts and am awaiting several books about the case. Until now I’ve just a short summation of the whole affair on my website, but I’m actually planning more in-depth article series about certain aspects of that case.

      Richard

  3. Kevin M. Sullivan

    Yes,“Death in the City of Light“, is a very good book. And yes, the author lives in Lexington, Kentucky, and I believe he’s a teacher at the University of Kentucky. I live in Louisville, about an hour away by car.

    The OJ case!!! lol! Most the folks here in the US believe he’s guilty, and I must tell you, it was not pleasant watching the not guilty verdict come in. And I’m sure you know that Nicole Simpson had said OJ would kill her and get away with it. Oh well.

    FYI: I have been answering questions about Ted Bundy for over five years at a site called ExecutedToday.com. They interviewed me (a question/answer piece)on the 20th anniversary of Bundy’s execution on January 24, 2009, only months before my book about the killer was published. Well, I stayed around to answer the handful of questions I thought I would receive, but instead of answering the 10 or 12 questions I thought were coming, we’re now over 7000 posts! I never would have believed it would last this long. Anyway, I thought I’d let you know.

    Kevin

    • Richard Deis Post author

      Yeah, just a little Q & A about ol‘ Ted, lol. Maybe Mr. Bundy doesn’t play in the same ballpark as Jack the Ripper or the JFK assasination. But it’s certainly the same brutal league in respect of public interest.

      Does I understand that right: You have had Ted Bundy’s „murder kit“ which they found in his VW down in Utah? How’s THAT? I mean shouldn’t it decay in some evidence storage in Salt Lake City? Just curious about this story.

      Btw: Have you talked to Bob Keppel as you’ve researched your book?

      Richard

  4. Kevin M. Sullivan

    Hi Richard,

    Sorry for the delay in responding as I was in the hospital. But I’m good now and I can answer your questions.

    Yes, I have had Ted Bundy’s murder kit in my home, and it came by way of retired detective Jerry Thompson out of the state of Utah. Jerry was the lead detective for the Bundy case in that state. In fact, before Jerry returned home he gave me one of the Glad trash bags from Bundy’s VW. As lead detective in the case, Thompson has had the kit in his hands for years, and after Bundy was executed, the Salt lake County Sheriff’s Office had no use for it so Jerry kept it.

    Yes, I did talk to Keppel, and I also worked with a number of the lead investigators from all the states where Bundy murdered women. They were good people to work with.

  5. Kevin M. Sullivan

    Richard..I don’t know what happened above (lol!) but I need to fix something.

    Here is from the post above: „Jerry what the lead detective for the case in Bundy did state“

    Here’s what it should say: „Jerry was the lead detective for the Bundy case in that state.“

    🙂

    • Richard Deis Post author

      Thanks for the story about the kit, Kevin! Seems like the retirement plans of U.S. law enforcement are accompanied by some sort of recycling plan. „Eh, Jerry, you know what? If you leave, take all that stuff of your solved ones with you. Need the room. Thanks, Jerry.“

      To be honest I don’t know what German police is doing with their old evidence. Maybe something like these „surprise auctions“ with airport luggage which never got collected. „Um-mh. Ladies and gentlemen, today we have a set of masks, garbage bags, er, handcuffs, and … let’s see … yeah, some ice pick, I suppose. It’s some rusty, I have to add.“ Eerie.

      Btw: I hope you’re doing well again.

      Richard

  6. Kevin M. Sullivan

    Yes, the Utah police do things differently, lol!

    Yes, I’m doing much better! 🙂

    See you later, Richard…

    Kevin

  7. Manuela

    Hallo,

    gibt es auch Bücher über Ted Bundy in deutscher Sprache?

    Are there books about ted bund in german language?

    Gruß, Manuela

    • Richard Deis Post author

      Hallo Manuela,

      mir ist zumindest kein deutscher Titel bekannt. Ich kann aber nicht ausschließen, dass in den 1980er/1990er Jahren Übersetzungen von US-amerikanischen Titeln (z.B. bei Bastei Lübbe) erschienen sind. Da müssten Sie mal bei Amazon oder einem Internet-Antiquariat nachschauen, ob solche Bücher dort vielleicht gelistet werden.

      Herzliche Grüße
      Richard Deis

  8. Eren

    Guten Abend,

    ich habe letztens von einem Tagebuch gehört, welches Bundy angeblich geschrieben haben soll, jedoch finde ich nichts darüber im Internet.
    Wissen Sie vielleicht mehr dazu?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Eren

    • Richard Deis

      Hallo Eren,

      wäre mir neu. Nein, von einem Tagebuch habe ich noch nichts gehört. Es gibt allerdings zwei Bücher des Autoren-Duos Stephen Michaud & Hugh Aynesworth, die auf ausführlichen Interviews mit Ted Bundy basieren. Das erste der beiden Bücher ist entstanden, als das Verfahren noch lief und Bundy seine Unschuld beteuerte. Die Autoren haben Bundy dennoch zu dem Interview überreden können, indem sie ihm nahelegten, doch einfach über den „wahren Mörder“, seine Motive, seine Vorgehensweise etc. zu spekulieren. Ob Bundys „Spekulationen“ der Wahrheit entsprachen und damit gewissermaßen tagebuchartig waren, kann ich Ihnen aber nicht sagen. Sie finden die Titel ja hier in meiner Bücherübersicht zum Fall Bundy.

      Herzliche Grüße
      Richard Deis

      • Eren

        Danke für die schnelle Antwort.
        Scheint sich dann wohl um eine Falschinformation zu handeln.

        Nebenbei, Ihre Seite ist sehr interessant und aufschlussreich.

        Mit freundlichen Grüßen,
        Eren

        • Richard Deis Post author

          Hallo Eren,

          mir ist noch ein Detail eingefallen, was die Info zum Tagebuch vielleicht erklären könnte. In den Tagen vor Bundys Hinrichtung haben sich die Besucher bei ihm quasi die Klinke in die Hand gegeben. Er hatte ja endlich gestanden, tatsächlich die ihm zu Last gelegten Morde begangen zu haben und wollte angeblich vollständig auspacken – wohl in der Absicht, weitere Zeit zu gewinnen. Zwei oder drei Tage vor seinem Tod gab es ein Treffen, das auf Tonband aufgezeichnet wurde. Aus meiner Erinnernung war Bob Ressler anwesend, möglicherweise auch William Hagmaier vom FBI. Bundy hat bei dieser Gelegenheit ein oder zwei Morde in allen Details geschildert, wahrscheinlich in der Ich-Perspektive.

          Das Besondere an der Situation: Bundy sprach die ganze Zeit im Flüsterton. Aus irgendwelchen Gründen wollte er verhindern, dass das Wachpersonal mitbekam, was er erzählte. Ausschnitte aus dieser Erzählung tauchten später als Tonstrecke zu Beginn einer der Dokumentarfilme über Bundy auf. Ich bin mir zumindest ziemlich sicher, dass es seine Originalstimme war, da er etliche Fernsehinterviews gegeben hat und ich sie wiedererkennen müsste. Zu Bundys Erzählung wurden Bilder vom Originalschauplatz des Verbrechens gezeigt – also nicht vom tatsächlichen Tatort, sondern viele Jahre später an gleicher Stelle gedreht. Ich kann mir schon vorstellen, dass Zuschauer angesichts dieser Erzählung gedacht haben könnten, hier zitiere der Filmemacher aus dem Tagebuch des Täters.

          Fest steht: Hätte die Polizei bei den Durchsuchungen Tagebücher von ihm gefunden, wären sie bei den Prozessen als Beweismittel eingeführt worden. Man darf nicht vergessen: Mehr als die Morde in Florida war ihm auf Basis der Indizienlage kaum nachzuweisen. Und wenn er auf einen fähigen Prozessanwalt gesetzt hätte, statt sich selbst zu verteidigen, hätte er vielleicht einige Vorwürfe noch entschärfen können. Insofern wäre die Staatsanwaltschaft höchst interessiert gewesen an solch einem Beweisstück, das ihn direkt mit allen Morden in Florida, Utah, Colorado, Washington etc. Verbindung gebracht hätte. Und nach seinem Tod sind meines Wissens keine neuen Fundstücke aus seinem Besitz aufgetaucht. Die Story über die Tonbandaufzeichnung ist vor diesem Hintergrund vielleicht eine plausible Erklärung, warum ein Gerücht über Tagebuchaufzeichnungen entstehen konnte.

          Herzliche Grüße
          Richard Deis

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